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schreiten lässt. Als
Krankheitsverhütende Maßnahme
möchten wir in diesem Zusammenhang noch die Anschaffung neuer
Beleuchtungskörper für alle Säle erwähnen, die für eine gute Verteilung
des Lichts und Schonung der Augen sorgen.
Betriebsarzt und Ärztezimmer.
Sobald die kriegsbedingten Verhältnisse es zulassen, wird ein
Betriebsarzt die Überwachung des Gesundheitszustandes unserer
Gefolgschaft übernehmen; das Ärztezimmer wird soeben eingerichtet,
Heilmittel etc. stehen zur Verfügung.
Unterstützungsfond.
Wir haben im Jahr 194° eine Unterstützungskasse gegründet und es
wurden derselben im vergangenen Jahr wieder weitere RMk.50.000.—
zugewiesen. Sämtliche Anträge des Vertrauensrates auf Unterstützung
wurden im vergangenen Jahre bewilligt.
Zusätzliche Krankenunterstützung.
Der Betriebsführer unterrichtet sich selbst über den Krankheitszustand
seiner Gefolgschaftsmitglieder und hilft,wo es notwendig
ist, ausserdem werden die Kranken seitens unserer Betriebsfrauenwalterin
mit Blumen und Aufmerksamkeiten betreut. Arbeitskameraden,
die auf Grund eines vertrauensärztlichen Attestes genötigt sind,
zur Wiederherstellung ihrer Gesundheit einen Erholungsurlaub anzutreten,
werden, wo es notwendig erscheint, finanziell unterstützt
oder sie erhalten für diese Zeit ein wöchentliches Taschengeld,
das der Betriebsführer je nach der Lage des einzelnen fest— legt.