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see geführt haben. Aber auch innerhalb des Betriebes hat schon
manche frohe Stunde an Kameradschaftsabenden, die von Zeit zu Zeit
stattfinden und nur in letzter Zeit mit Rücksicht auf die Kriegsverhältnisse
eingestellt wurden, und die stets mit flottem Stegreifprogramm
ausgefüllt waren - die Mühen des Tages vergessen gemacht
und das Ihre zur Vertiefung des kameradschaftlichen Verhältnisses
untereinander beigetragen.
Auch alle Veranstaltungen der NS-Gemeinschaft KdF werden
fleissig besucht, seien es Konzerte oder Vorführungen der Gaubühne,
für welche wir regelmässig Freikarten zur Verfügung stellen.
Auch innerhalb unseres Betriebes haben sich Spielgemeinschaften
gebildet, so z.B. zwei Tanz-und eine Singgruppe, erstere
erhielten für ihre anklangfindende Vorführung von Volkstänzen
eine Anerkennungsurkunde der Deutschen Arbeitsfront.
Reges Interesse besteht auch für Vorträge aller Art,
sei es über "Eisen und Stahl", über "Kamerun" oder bei sonstigen
politischen Veranstaltungen. Auch bei Schiessübungen waren wir
vertreten, doch wenn Ernst oder Glück der Stunde einen feierlichen
Betriebsappell erfordern, findet sich die Betriebsgemeinschaft
erneut und erhebend als geschlossenes Ganzes.
Einberufenen-Unterstützung.
Bei Einberufung zur Wehrmacht, SS, Polizei und SED wird den Angehörigen
eine Unterstützung bezahlt; die Höhe des Betrages richtet
sich nach den sozialen Verhältnissen des Einberufenen und wird
vom Betriebsführer bestimmt.
Mit den Einberufenen selbst stehen wir in ständigem,besonders herzlichen
brieflichen Kontakt und betreuen sie durch Lie besgaben,Feldpostpäckchen
usw.; ausserdem erhalten die Urlauber bei jedem Besuch
in der Heimat ein Taschengeld von RMk. 20.-.
Für die Kinder der Eingerückten stellte unsere Werkfrauengruppe
in zahlreichen Nähabenden einen überladenen Gabentisch zusammen