Nadiwort
(nicht vom Verfasser, und ohne sein Wissen gedruckt)
Bei aller Genauigkeit der vorliegenden Stella-Geschichte sind doch
ein paar Einzelheiten nachzutragen, die der Verfasser glaubte dem Leser
vorenthalten zu müssen:
Seite 110 oben wird von der ersten österreichischen Matura im Jahre
1896 berichtet. Alle Leser dürfen wissen, wie der Name des „einen
Theologen" lautet, der auch als einer der „drei mit Auszeichnung"
maturiert hat: Josef Knünz.
Seite 140 unten wird in dem Satz: „Jüngere Kräfte rückten nach ..
zwar der Name P. Josef Knünz genannt. Hier muß aber unbedingt ergänzt
werden, daß besagter Pater 1912 in Innsbruck den Doktorgrad „Sub auspi-
ciis Imperatoris" erworben hat, eine ganz seltene Ehrung (und so viel
wir wissen: einmalig in der Geschichte der Stella), die nur bei vorzüg
lichem Erfolg in allen Prüfungsfächern zuerkannt wurde. Den Ehrenring,
der dabei verliehen wird, zeigt P. Knünz aber nur auf besonderes
Ansuchen vor.
Es ist wohl auch etwas Einmaliges und darum der Erwähnung wert,
daß die 100jährige Geschichte eines Kollegs von einem Manne geschrieben
wurde, der von diesen 100 Jahren 68 selbst im Hause miterlebt hat: als
Zögling, als junger Magister und Lehramtskandidat, als Professor, als
Studiendirektor, als Rektor, und jetzt als Spiritual. Darum betrachtet die
Stella Matutina das vorliegende Werk nicht nur als eine Ehrengabe des
Verfassers zu ihrem Jubiläum, sondern ebenso als ein glückliches
Zeugnis ungebrochener Schaffenskraft in seinem 80. Lebensjahr (begon
nen am 4. 2. 1956) und im 50. Jahre seines Priestertums. 176