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Full text: 100 Jahre Stella Matutina. 1856-1956

Nadiwort 
(nicht vom Verfasser, und ohne sein Wissen gedruckt) 
Bei aller Genauigkeit der vorliegenden Stella-Geschichte sind doch 
ein paar Einzelheiten nachzutragen, die der Verfasser glaubte dem Leser 
vorenthalten zu müssen: 
Seite 110 oben wird von der ersten österreichischen Matura im Jahre 
1896 berichtet. Alle Leser dürfen wissen, wie der Name des „einen 
Theologen" lautet, der auch als einer der „drei mit Auszeichnung" 
maturiert hat: Josef Knünz. 
Seite 140 unten wird in dem Satz: „Jüngere Kräfte rückten nach .. 
zwar der Name P. Josef Knünz genannt. Hier muß aber unbedingt ergänzt 
werden, daß besagter Pater 1912 in Innsbruck den Doktorgrad „Sub auspi- 
ciis Imperatoris" erworben hat, eine ganz seltene Ehrung (und so viel 
wir wissen: einmalig in der Geschichte der Stella), die nur bei vorzüg­ 
lichem Erfolg in allen Prüfungsfächern zuerkannt wurde. Den Ehrenring, 
der dabei verliehen wird, zeigt P. Knünz aber nur auf besonderes 
Ansuchen vor. 
Es ist wohl auch etwas Einmaliges und darum der Erwähnung wert, 
daß die 100jährige Geschichte eines Kollegs von einem Manne geschrieben 
wurde, der von diesen 100 Jahren 68 selbst im Hause miterlebt hat: als 
Zögling, als junger Magister und Lehramtskandidat, als Professor, als 
Studiendirektor, als Rektor, und jetzt als Spiritual. Darum betrachtet die 
Stella Matutina das vorliegende Werk nicht nur als eine Ehrengabe des 
Verfassers zu ihrem Jubiläum, sondern ebenso als ein glückliches 
Zeugnis ungebrochener Schaffenskraft in seinem 80. Lebensjahr (begon­ 
nen am 4. 2. 1956) und im 50. Jahre seines Priestertums. 176
	        
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