Anton Ludewig, S. J., Das Feldkircher Schultheater
im 17. und 18. Jahrhundert, Festschrift 75 Jahre Stella
matutina, Band I.
Ludwig Rapp, Generalvikariat Vorarlberg, 1. Band.
Andreas Ulmer, Die Klöster und Ordensniederlassungen
in Vorarlberg einst und jetzt. Veröffentlichungen des
Vereines für christliche Kunst und Wissenschaft, 1926.
Andreas Ulmer, Ein noch ungedruckter Aufsatz
„Schulwesen in Feldkirch".
Weizenegger-Merkle, Vorarlberg, 2. Abteilung, Innsbruck,
1839.
Andere Arbeiten, so von Wunibald Briem und Josef
Wolf, stützen sich auf die genannten Quellen. Begreiflicherweise
sind die Nachrichten über die älteste Zeit, also
die Periode von 1649- 1773, ziemlich spärlich, da nach
Aufhebung des Jesuitenordens die meisten Quellen in Verlust
gerieten. Anton Ludewig hat in staunenswerter Gründlichkeit
in allen erreichbaren Archiven Material über diese
Zeit zusanimengetragen, behandelt aber in seinen Briefen
und Akten nach eingehender Schilderung der Vorgänge,
die zur Gründung des Gymnasiums führten, hauptsächlich
die Entwicklung der Jesuitenniederlassung und verspricht,
in einer weiteren Arbeit Näheres über den inneren Schulbetrieb
des Gymnasiums zu berichten. Leider ist diese Arbeit
nicht erschienen, es fanden sich nach Ludewigs Tod
auch keine Aufzeichnungen darüber vor.
Von den im Bundesgymnasium Feldkirch liegenden
Akten und Urkunden sei vor allem eine alte Chronik des
Gymnasiums erwähnt, die den Titel trägt: „Historia Gymnasii
Feldkirchensis". Diese Historia beginnt mit dem
Jahre 1773 und behandelt die Geschichte des Gymnasiums
in jährlichen Berichten bis zum Jahre 1851. Außerdem
sind zwei alte Libri Calculorum vorhanden, die, im Jahre
1777 beginnend und die Zeit bis 1849 umfassend, als
Vorläufer der späteren Klassenkataloge gelten können. In
ihnen sind die Namen sämtlicher Schüler verzeichnet und
ihre Beurteilung, gegliedert in Mores, Talentum, Applicatio,
Progressus und schließlich die Summa, wobei nach 3