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Full text: Bundesgymnasium Feldkirch 1649-1949

deutschen Sprache wurden die beiden großen Wörterbü­ 
cher eingestellt, seit i 853/54 Grimms Deutsches Wörter­ 
buch (109), seit 1880/81 Staub-Tobler, Schweizerisches 
Idiotikon (110), dessen Lieferungen ab 1938, wo sie in­ 
folge der Kriegsereignisse aussetzten, mit Unterstützung 
der Wirtschaftsstelle Vorarlberg-Schweiz 1948 nachbe­ 
schafft werden konnten. Zur allgemeinen Geschichte wur­ 
den ab 1869/70 Rankes sämtliche Werke und Schlossers 
Geschichte des 18. Jahrh. und ab 1904/05 Piepers Oesterr. 
Burgen erworben, zur Kunstgeschichte 1870/71 Lübkes 
Grundriß der Kunstgeschichte und 1887/88 Schnaases Ge­ 
schichte der bildenden Künste. An großen Werken aus den 
Naturwissenschaften, die auch heute noch einen gewissen 
Wert haben, wären zu erwähnen: Wüllners Lehrbuch der 
Experimentalphysik, seit 1870/71; Bronns Ordnungen und 
Klassen des Naturreiches, vor 1868/69; das Handwörter­ 
buch der Naturwissenschaften (135), seit 1913/14. Dem 
bibliographischen Bedürfnis diente der Bezug des Monats­ 
registers zum wöchentlichen Verzeichnis der erschienenen 
und vorbereiteten Neuigkeiten des deutschen Buchhandels 
ab 1905/06 (96) und der Bibliotheca philologica classica 
ab 1888/89 (108). Erstaunlich mannigfaltig sind die Zeit­ 
schriften, die über viele Jahre hinweg gehalten wurden: 
Zeitschrift für österreichische Gymnasien (98), seit 1850; 
Fleckeisen-Musäus, Neue Jahrbücher für Philologie und 
Pädagogik, seit 1858/59; Mitteilungen des Institutes für 
österreichische Geschichtsforschung (120), seit 1879/80; 
Sybels Historische Zeitschrift (122), seit 1871/72; Peter­ 
manns Mitteilungen (133), seit 1872/73; Hoffmanns Zeit­ 
schrift für Mathematik (139), seit 1871/72 ; Poggendorfs 
Annalen (137), seit 1859/60 usw. 
In einer Bücherei von nahezu 140jährigem Bestellen 
sind naturgemäß viele Zuflüsse aus den wissenschaftlichen 
Einrichtungen des Staates und der Länder zu finden; das 
Gymnasium in Feldkirch im besondern wußte sich durch 
offensichtlich unablässiges Bemühen eine große Reihe von 
Serienwerken zu verschaffen, die auch heute noch zum 
Teil von realem, zum größeren Teil von geschichtlichem 
Werte sind. 59
	        
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