seit 1901 Jahrbuch des Historischen Vereins des Fürstentums
Liechtenstein (128), dessen weiteren
Bezug nach der Unterbrechung von
1938—1945 der Vorstand des Historischen
Vereins Liechtensteins im heurigen Jahre zusicherte,
seit 1896 Schriften des Vereins für Geschichte des
Bodensees (124).'
Außer durch Kauf und Ueberweisungen von wissenschaftlichen
Einrichtungen des Staates und der Länder
wurde die Gymnasialbibliothek auch in dem Zeitraum von
1848—1918 durch bedeutende Schenkungen von Privatpersonen
bereichert. Im besonderen sind es die Schenkungen
Josef Ritter von Bergmanns, Josef Stockers und Dr.
Viktor Perathoners, durch die der Bestand der Bücherei
bedeutsam vermehrt wurde.
Josef Ritter von Bergmann,31) 1796 bis 1872, in den
Jahren 1808 bis 1810 Schüler des Feldkircher Gymnasiums,
hing zeit seines Lebens der Schule treu an und förderte
sie seit 1840 fortlaufend durch Vermittlung wissenschaftlicher
Behelfe wie Bücher und Münzen, ließ ihr seit
den 40er Jahren die lange Reihe seiner eigenen wissenschaftlichen
Publikationen zukommen und vermachte ihr
endlich einen großen Teil seiner Bibliothek und seines wissenschaftlichen
Nachlasses. Seinem Wunsche gemäß wurden
seine gesamten Bücherzuwendungen in eigenen
Schränken aufbewahrt und in eigenen Verzeichnissen geführt.
;
31) Zu Bergmann: Helbock, Cl., Vorarlberger in der Akademie der
Wissenschaften in Wien. Montfort 1947, 273 ff: Pr. F. 1874, 51 f. Rauch
J., Aus der Bergmannkiste. Montfort 1946, 96 ff. 166 ff, 240 ff.
32) Verzeichnis seiner Druckschriften im Anhang zu Schwärzler, C.:
Dr. Josef Kitter von Bergmann und seine Briefe an Gebhard Flatz. Innsbruck,
1899, 61 ff.
Die Bergmannbibliothek umfaßt vier Gruppen von
Schriften:
(1) Die Druckschriften Bergmanns nahezu vollzählig.32
(2) Teile der Privatbibliothek Bergmanns.
Abgesehen von den fast jährlich in den Programmen 61