Rätoromanischen zu, wovon einige Bücher und Texte zeu
gen. Die bibhographischen Nachweise für einige besonders
bedeutsame Werke sind unter den Nummern 17, 20, 32,
4o, 4b 45, 52, 53, 55, 56, 57. 58, 60 62, 67, 70, 74
75, 80, 83, 85, 86, in der Bestandsübersicht zu finden.
Im ganzen trifft das Wort Prof. Josef Rauchs Wert und
Eigenart der Bergmannbücherei: ,,Mag das einzelne Buch
nicht von großem Werte sein, so doch die Gesamtheit“.36)
36) Rauch J.. Aus der Bergmannkiste. Montfort 1946, 262.
37) Pr. F. 1854, 51 und 1897/98, 64.
38) Der handschriftliche Nachlaß Bergmanns wurde 1949 von Lehr
amtsanwärter Fritz Bildstein geordnet und aufgenommen. Von ihm stammt
aucli die hier abgedruckte E'schließung des gesamten Materials.
39) Handschriftlicher Nachlaß Bergmanns am Bundesgymnasium
Feldkirch, VI A 1 und VI B 2.
40) Ebd. VI C 4.
(3) Der handschriftliche Nachlaß.
Der größere Teil des handschriftlichen Nachlasses,
soweit Bergmann ihn dem Gymnasium Feldkirch ver
machte, kam zugleich mit seiner Privatbibliothek in den
Bestand. 1898 schenkten die Nachkommen Bergmanns
noch einige Stücke dazu.37)
Im handschriftlichen Nachlaß Bergmanns finden sich
— als bloßes Notizblatt, als zusammengebundene Samm
lungen, als druckfertige Abhandlungen — die Vorarbeiten
zu seinen gedruckten oder geplanten Veröffentlichungen
auf dem Gebiete der Geschichte, Genealogie, Heraldik und
Numismatik, zu Biographien, zur Geographie und
Sprachwissenschaft. Ein Teil der Handschriften stammt
nicht aus seiner Feder.38) Es sind Beilagen von Briefen
und Mitteilungen, die Bergmann erbeten hat.
Aus seinen Aufzeichnungen zur Geschichte mögen an
geführt sein: ,,Regesten bezüglich Vorarlbergs und benach
barter Gebiete“, kopiert aus den Bänden I—VI des soge
nannten Schatzarchivs. Die beiden Bände 39) enthalten
I23I Regesten, eine unerschöpfliche Fundgrube für den
Heimatforscher. Das gleiche gilt für die Sammlungen
,,Vorarlbergische Urkunden“, kopiert aus dem geheimen
k. k. Haus-, Hof- und Staatsarchiv.40) Beachtung verdient 63