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Auf der Ostseite des Arlberg.
Zu den wichtigsten Unterlagen der deutschen
Familiengeschichten gehören die Bruderschaftsbücher
von St. Christoph am Arlberg. Die Bruderschaft und
deren Heim am Arlberg dienten der Rettung verirrter
oder verunglückter Wanderer. Sie wurde von Heinrich
dem Findelkind gegründet und im Jahre 1399 vom Herzog
Leopold genehmigt. Ihre Werber zogen weitumher, nah
men Anmeldungen und Beitragszeichnungen entgegen,
schrieben diese auf Pergamentblätter auf und malten
bei jedem Mitglied dessen Wappen hinzu. Diese Blät
ter dienten einerseits als Verpflichtungsscheine
andererseits als Ausweise für die Einsammler der Bei
träge. Zu den Mitgliedern gehörten auch Herzoge,
Grafen und Freiherren, Bischöfe und Äbte. Unter den
ersten Mitgliedern befanden sich Konrad und Hans
Fritz (6). Das Wappen des Ersteren ist Silber über
Schwarz schräg geteilt mit einer roten Rose in der
linken oberen Ecke und einer Frau mit einer hohen
Stauche und mit einem Blumenstrauß in der rechten
Hand als Helmzier. Hans Fritz hatte das gleiche
Wappen, nur mit einer gestürzten roten Mondsichel
anstatt der Rose. Dieser Hans Fritz dürfte wesens-
gleich sein mit jenem, der im Tiroler Feuerstätten-
Verzeichnis vom Jahre 1427 mit seiner Gattin Agnes
und seiner Tochter Anna als Inhaber eines freien,