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keinem örtlichen Herrn, sondern nur dem Landesfür-
sten unterstehenden Besitzes in Fließ bei Landeck
genannt ist. Im gleichen Verzeichnis kommt Thomas
Fritz von Leermos vor, also in jenem Gebiete, für
welches im Jahre 1352 der Goldschmied Fritz eben
falls Bergrechte erhalten hat. Ein Enkel des im Bru-
derschaftsbuche genannten Konrad Fritz dürfte Kuntz
Fritz gewesen sein, dem "als Bürgen der Landecker"
vom Zoller von Nathurns Weine beschlagnahmt wurden,
die ihm aber auf Weisung des Herzogs Sigmund vom
13. September 1453 wieder zurückgegeben werden muß
ten (7). Nathurns liegt westlich von Meran am lin
ken Ufer der Etsch.
Eine bedeutende Fritzgruppe war innabwärts
von Landeck im Pfarrsprengel Flaurling ansäßig, zu
welchem Flaurling, Fritzens, Polling, sowie bis 1693
Inzing gehörten. Im Jahre 1482 erhielt Martin Fritz
zu Inzing ein landesfürstliches Lehen und stellte
vier Jahre hernach den Lehensrevers aus. Von 1501
bis 1507 verwaltete er das Oberfischwasseramt und
aas berühmte Fischereibuch des Königs Maximilian
wurde nach seinen Angaben geschrieben. Nach seinem
Tode erließ die Regierung den Auftrag, Pfarrer und
Kirchenpropst über den Besitz zu vernehmen, den .
Kaiser Maximilian den Martin Fritz zum Teil ge-
schenkt, zum Teil lehensweise überlassen habe. Im
gleichen Jahr ordnete die Regierung an, daß Martin