Skip to main content

Full text: Einige Ergänzungen zur Geschichte der Friz

-25 - 
keinem örtlichen Herrn, sondern nur dem Landesfür- 
sten unterstehenden Besitzes in Fließ bei Landeck 
genannt ist. Im gleichen Verzeichnis kommt Thomas 
Fritz von Leermos vor, also in jenem Gebiete, für 
welches im Jahre 1352 der Goldschmied Fritz eben­ 
falls Bergrechte erhalten hat. Ein Enkel des im Bru- 
derschaftsbuche genannten Konrad Fritz dürfte Kuntz 
Fritz gewesen sein, dem "als Bürgen der Landecker" 
vom Zoller von Nathurns Weine beschlagnahmt wurden, 
die ihm aber auf Weisung des Herzogs Sigmund vom 
13. September 1453 wieder zurückgegeben werden muß­ 
ten (7). Nathurns liegt westlich von Meran am lin­ 
ken Ufer der Etsch. 
Eine bedeutende Fritzgruppe war innabwärts 
von Landeck im Pfarrsprengel Flaurling ansäßig, zu 
welchem Flaurling, Fritzens, Polling, sowie bis 1693 
Inzing gehörten. Im Jahre 1482 erhielt Martin Fritz 
zu Inzing ein landesfürstliches Lehen und stellte 
vier Jahre hernach den Lehensrevers aus. Von 1501 
bis 1507 verwaltete er das Oberfischwasseramt und 
aas berühmte Fischereibuch des Königs Maximilian 
wurde nach seinen Angaben geschrieben. Nach seinem 
Tode erließ die Regierung den Auftrag, Pfarrer und 
Kirchenpropst über den Besitz zu vernehmen, den . 
Kaiser Maximilian den Martin Fritz zum Teil ge- 
schenkt, zum Teil lehensweise überlassen habe. Im 
gleichen Jahr ordnete die Regierung an, daß Martin
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.