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Der Ansitz Frizberg zu Graz.
Am 31.Dezember 1763 kaufte Thomas Josef Ignaz
Friz (Edler von Frizberg). Kandidat beider Rechtswis-
senschaften, von Johann Nepomuk Graf von Khünberg,k.k.
wirklicher Kämmerer und obrister Bergmeister in Kärn
ten, dessen ober den Kapuzinern auf dem Graben bei
Graz stehendes Freihaus samt Glashaus, Vieh, Meier-
zeug, Fahrnissen und Briefurkunden, sowie den ansto
ßenden Freiacker und Gültbesitz. Haus, Hof und Garten
erstreckten sich entlang des Südrandes der heutigen Ri
chard Wagnergasse von der Grabenstraße bis zur Körbler—
gasse, Zwischen dem Garten und dem Lindweg sowie bei-
derseits der Körblergasse, lagen der Freiacker, eine
7434 m2 große Wiese und die Liegenschaft von acht der
Untertanen. Eine große zum Besitz gehörende Wiese lag
entlang des Westrandes der Triester Reichsstraße in
der zu Graz gehörenden Karlau.
Der Gültbesitz hatte folgende Vorgeschichte:
Im Jahre 1619 verkaufte Georg Klingendraht von
seiner Herrschaft Grabenhofen den als Ziegelacker be -
zeichneten, mit 7 Schilling, 4 Pfennig beansagten
Teil an das Ehepaar Thoman und Ursula Sinekowitsch,
das ihn aber schon drei Jahre hernach an Abt und Con
vent zu Admont weiter veräußerte. Dabei wurden als
Anrainer des beisammenliegenden Gültbesitzes ange-
führt die Grundstücke des Georg Klingendraht und