Geschichtlicher Rückblick.
sh der im Jahre 1685 erfolgten Aufhebung
des Ediktes von Nantes (1598) flüchteten
verschiedene Strumpfwirker (»maitres fabriquants
de bas« damals genannt) mit ihren Familien nach
Deutschland und bürgerten dort den (1589 in England
erfundenen) Wirkstuhl ein. Unter diesen »Refugies«,
welche in Deutschland den Grund zu dem
Gewerbe der Strumpfwirkerei legten, befanden sich
auch die Angehörigen der Familie Benger. Sie kamen
aus dem Elsass nach dem damaligen Herzogtum
Württemberg und liessen sich teils in Stuttgart und
Umgebung, teils in der Nähe von Tübingen nieder.
Gemäss alter Familientradition musste mindestens
einer der Söhne bei der Strumpfweberzunft verbleiben,
was auch das noch vorhandene Meisterbuch der Stuttgarter
Zunft vom Jahre 1750 beurkundet. In demselben
sind als Meister eingetragen:
1750 Johannes Benger, Beisitzer.
1780 Johannes Benger, Meister.
1784 Ludwig Benger.
1799 Christian Fr. Benger.
1823 Carl Benger.
1837 Carl Benger, Oberzunftmeister.