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In dem erwähnten Werke hat’Merkle einige seiner Beobachtungsergebnisse
niedergelegt und in einer Anmerkung beigefügt: „Die
Instrumente sind von Zambra, nach dem Heberbarometer reguliert,
und die Thermometer übereinstimmend gemacht."
Die Wohnung des Beobachters befand sich im 2. Stocke des
alten Gymnasiums in einer Seehöhe von 464 m. Die Beobachtungstermine
waren mit geringen Ausnahmen 8 h, 2 h, 9 h. Die Resultate
sind in gedruckten Tabellenheften verzeichnet.
Von 1857 bis Oct. 1873 führte die Aufzeichnung derselben Elemente
Josef Stocker, emerit. Gymnasial-Director.
In den ersten zwei Jahren erfolgte vorherrschend nur eine
Ablesung und zwar 7 Uhr morgens. 1859—1864 wurden zwei Ablesungen
vorgenommen und zwar die erste 7 Uhr morgens, die zweite
anfänglich 6 Uhr und später 7 Uhr abends. Von den Mittagstemperaturen
wurden nur die auffallend hohen verzeichnet.
Von 1865 an wurde auch um 11/2—2 Uhr nachmittags abgelesen.
Für den Monat August, während welcher Zeit Stocker nicht
in Feldkirch weilte, fehlen die Barometer- und Thermometer-Aufzeichnungen.
Die Station befand sich in der Marktgasse im 2. Stocke
des Hauses Nr. 99 in einer Seehöhe von 464 m. Die Beobachtungs-Resultate
sind in 18 Heften niedergelegt. Außerdem waren Ubersichtstabellen
angelegt, aus welchen durch farbige Rechtecke jeden
Tag die Bewölkungs-, Niederschlagsverhältnisse und die Stürme gekennzeichnet
sind. Aus den Heften und den Tabellen hat der Verfasser
die rückwärts folgenden Daten zusammengestellt.
Beschreibungen über die Instrumente sind nicht vorhanden.
Im Juni 1875 beginnt die Reihe der Central-Anstalt-Station
II. Ordnung.
Die Beobachter an derselben sind:
Michael Loacker, k. k. Bezirkssecretär, zuerst in Hl.
Kreuz und später in Levis bei Feldkirch bis März 1878;
Johann Horak, Beamter der k. k. priv. Vorarlberger Bahn,
in Levis bis Ende 1882;
Der Verfasser von 1885 bis heute.
In dem letzten Abschnitte befand sich die Station in dem peripherisch
gelegenen Stadttheile Widnau, in den isolierten Häusern
Nr. 264 und 265.
Am 17. October 1891 inspicierte Dr. Stanislaus Kostlivy,
Adjunct der k. k. Centralanstalt, die Station.