accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Vom Getreide zum Brot

Während nun der feststehende Lamellenmagnet keiner Arbeitskraft bedarf,
 muß dagegen der rotierende Magnet angetrieben werden. Außerdem
benötigt er Gleichstrom zur Induktion. Wichtig ist, daß der Getreidestrom
schleierartig verteilt und langsam über den Magneten führt.
Ist die Getreidegeschwindigkeit beim Passieren des Magnetfeldes zu
groß, dann ist ein Auslesen durch den Magneten unmöglich.

Abb. 83. Magnetapparat für die Cetreidereinigung.
 Der zugeführte Cetreidestrom
 soll in dünnem Schleier
über die ganze Breite dieses Apparates
 geführt werden. Eisenteilchen,
welche im Magnetfelde haften bleiben,
 müssen von Zeit zu Zeit von
Hand entfernt werden. Bei Betriebsstillstand
 ist der Anker aufzulegen.

Der Magnet soll in jedem Fall vor den Trieuren eingeordnet sein, da
sonst die mitführenden Eisenteilchen die Trieurzellen beschädigen und
vorzeitig abnützen.

Leistungstabelle für Lamellenmagnete

Apparat

Länge der Ungefähre Leistung i. d. Stunde

Länge Breite Höhe

Arbeitsfläche Weizen u. Roggen Hafer Malz

mm mm mm mm

kg

kg kg

120 210 170 40 150 75 100

160 210 170 80 300, 150 200
200 210 170 120 450 220 300

240 210 170 160 600 300 400
360 210 170 280 1000 500 675
480 210 170 400 1500 750 1000
680

210 170

600 2250 1100 1500
870 210 275 800 3000 1500 2000

Mit Verlassen des Magnetapparates ist die Reinigung des Maises für
die Maismüllerei, soweit sie sich auf Besatzentfernung erstreckt, praktisch
beendet. Weizen, Roggen und Gerste dagegen bedürfen einer weiteren Behandlung
 und Auslese, zunächst auf dem Gesämeausleser oder Trieur.
Zwar sind die meisten fremden Beimengungen bereits ausgeschieden bis auf
die Rundgesäme, Raden und Wicken, die in ihrer Kornform gegenüber
dem Getreide zwar sehr stark abweichen, aber durch den Mühlenaspirateur
nicht entfernt werden, sondern mit dem guten Korn durchfallen; das gilt
auch vom Wildhafer, der ebenfalls auf dem Trieur ausgeschieden wird. 233
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.