Abb. 125. Längsschnitt eines zweiteiligen
Kleinplansichters.
recht übereinander angeordnet
haben. Hinsichtlich der äußeren
Form unterscheiden wir in den
neueren Plansichtern, je nach
den Einläufern und der Bewältigung
von Mahlpassagen, zwei-,
vier-, sechs-, acht- und mehrteilige
Plansichter. Einkastenplansichter
findet man heute nur
mehr selten. Die meisten Plansichter
bestehen aus zwei miteinander
durch ein eisernes Joch
verbundenen Siebkästen. Joch
und Kästen werden durch eine
senkrechte, exzentrisch versetzte
Welle, an der ziemlich schwere
Schwunggewichte befestigt sind,
welche in der Schwerpunktebene
der Siebkästen liegen müssen,
in eine elypsenförmige freischwingende Drehbewegung gebracht.
Jede Passage hat ihr eigenes Plansichterabteil bei einem mehrteiligen
Plansichter, wobei jedes Abteil durch alle übereinanderliegenden Siebe sehr
streng getrennt und vom Nebenabteil hermetisch abgeschlossen ist. Jedes
Abteil für sich hat je nach dem Mahlgut und den an die Sichtung gestellten
Anforderungen verschiedene gröbere und feinere Siebe aus Drahtgewebe
und Seidengaze übereinander angebracht. Das zugeführte Sicht- oder Mahlgut
fällt durch die Maschen der ersten, der meist gröberen Vorsiebe (DG,
von Nr. 18—28) hindurch, wobei die gröberen Teile obenauf über die 316