Kampf um die Pormachtsstellung, so kam dann im 19. Jahrhundert Rußz-
land an die Reihe und im 20. Jahrhundert ist das Deutsche Reich das
Ziel der englischen Vernichtungspolitik. Einmal war dieses Land sein
Derbündeter, das anderemal jenes. Ommer aber war England der ge-
winnende Teil, denn während die Völker auf dem Kontinent sich für Eng-
lands Interessen zerfleischten, zog dieses seinen Gewinn in Aebersee.
Seit es England im 15. Jahrhundert gelungen war, Spanien als Kolonial-
macht zu entthronen, hielt es seine damit errungene Machtposition in
Aebersee dadurch aufrecht, daß es auf dem Teere eine ausgesprochene
Seeräuberherrschaft ausübte, mit dem selbstherrlich angemaßzten Recht
- nur englische Schiffe dürfen Waren aus den Kolonien einführen - ver-
nichtete es die Schiffe anderer Handel treibender Nationen oder beschlag-
nahmte sie, samt den wertvollen Ladungen von Gold, Silber, Edelsteinen,
Spezereien usw., für eigene Zwecke. England war aber nicht nur bemüht
die Schiffahrt der Länder zu schwächen, welche es als direkte Gegner im
Machtkampf ansah, es raubte auc kaltblütig die Flotte neutraler Länder
(Dänemark), um Jie eigenen Zwecken nutzbar zu machen.
Auc die Kolonialgeschichte Englands ist eine einzige Kette von Greuel-
taten und die Geschichte der Eroberung Indiens, Kanadas und Südafrikas
ist mit Blut geschrieben. Der Sklavenhandel, der Schnapsverkauf an die
Indianer, die Opiumgeschäfte in China - um derentwillen England sogar
einen Krieg mit China führte - und der Burenkrieg, sind Schandflecke
für eine Nation, die darauf Anspruch erheben will, als kultiviert zu gelten,
mit der bekannten englischen Gelassenheit wird die Unterdrückung von
Millionen und der Tord an Hunderttausenden von den Engländern zur
Kenntnis genommen, wenn- der Reingewinn aus solchen „Geschäften"
entsprechend groß ist.
Die englische Skrupellosigkeit hat es mit sic gebracht, daß es nicht nur
seine Kriege in rücksichtslosester Art führt, sondern seine Politiker auc in
tiefster Friedenszeit Anschläge und Tord zu ihren Arbeitsmethoden zählen.
Der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand, zwei Könige des Jrak,
ein rumänischer minister, ein amerikanischer Journalist und viele andere
zählen zu den Opfern des englischen Geheimdienstes. Auc der Anschlag
auf unseren Führer am 8. November 1939 war ein Werk seiner Helfers-
helfer.
Dieses England, dem es als dem reichsten, mit allen Rohstoffen gesegneten
hand nicht gelungen ist, eine soziale Gerechtigkeit herzustellen - die Pluto-
kraten wollen dies ja auch gar nicht - fürchtet nun, daß die Errungen-
schaften des nationalsozialistischen Deutschen Reiches den Arbeitern des
Inselreiches die Augen öffnen könnte, daß diese endlich begreifen, wie sie
von ihren Führern belogen, begaunert und ausgebeutet werden und daß
damit die Herrlichkeit der dicken Beldsäcke zu Ende wäre. Nur dem Interesse
weniger tausend Auserwählter zuliebe hat England dem Deutschen Reiche
den Kampf angesagt und es scheute auch davor nicht zurück, wieder einmal
andere Nationen für sic kämpfen und verbluten zu lassen.
Heute aber ist endlich die bodenlose Gemeinheit und Aleberheblichkeit er-
tannt, mit der Britannien seine Weltmachtsstellung errungen hat und 11