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Full text: Vorwärts - Aufwärts. Betriebszeitung der Textilwerke Schindler und Cie. Bregenz-Kennelbach

Dolk wieder dazu brachte, sic seiner Stärke zu besinnen. Ein einfacher 
Arbeiter, wie Millionen anderer Deutscher, Gefreiter im Kampfe 1914 
bis 1918, war von der Vorsehung ausersehen worden, Deutschland einig 
und frei zu machen. 
Um Jahre 1933 gründete Adolf Hitler das Dritte deutsche 
Reich - Grofzdeutschland. Damit ist die Jahrhunderte alte Sehnsucht 
des deutschen Volkes - Einigung aller Deutschen - Wirklichkeit geworden. 
Brachte das Erste deutsche Reich die Einheit der deutschen Stämme, 
das Zweite deutsche Reich die Einheit der deutschen Fürstentümer, 
so brachte uns das Dritte deutsche Reich die Einheit des ganzen 
deutschen Volkes. 
9. Schulungsabend am 15. August 1940. 
Die Vererbungslehre. 
Die von Liberalismus und Marxismus vertretene lehre von der Bleich- 
heit aller Menschen wird vom Nationalsozialismus vollkommen abgelehnt. 
Die Menschen find nicht gleich, weder in ihren Anlagen nod) in ihren 
Fähigkeiten. Es ist auch unrichtig, daß erst die Umwelt den Menschen 
formt. So kann 3. B. auch die beste Erziehung einen unbegabten Ten- 
schen nicht zu großen Leistungen befähigen. Maßgebend find allein die 
leiblichen und seelischen Anlagen, die jeder Mensch von feinen Eltern mit- 
bekommt, also ererbt. 
Schon die äuszerlichen Terkmale der Millionen von Menschen find ver- 
schieden und wenn wir oft überraschend starke Alehnlichkeiten feststellen 
können, dann ist dies faft immer auf gleiche Abstammung zurückzuführen, 
ist also ein Beweis für die Richtigkeit der Vererbungslehre (Zwillinge). 
Jeder Nensc bekommt von feinen Eltern den Hamen, bestimmte körper- 
liche Terkmale und charakterliche Eigenschaften als Erbe mit. Daß diese 
Tatsache vom Volke - wenn auch vielleicht unbewußt - anerkannt wird, 
beweisen verschiedene Sprichwörter, wie zum Beispiel - aus der Art 
schlagen, - aus dem Besicht geschnitten fein, - der Apfel fällt nicht weit 
vom Stamm usw. 
Schon im Jahre 1865 hat der Augustinerpater Gregor Mendel Versuche 
über die Vererbung der Blütenfarbe bei Löwenmaulpflanzen angestellt. 
Er züchtete zunächst zwei Sorten, von denen die eine weiße, die andere 
rote Blüten hatte. Die Beobachtung, daß durch Kreuzung von weiß= 
blühenden und rotblühenden Pflanzen solche mit rosaroten Blüten ent- 
stehen, führten zur Erkenntnis, baß es neben reinrassigen Pflanzen auch 
Mischlinge gibt. 
Eine Bestäubung der rosa Mischlinge zeigte, baß ein Viertel der neuen 
Pflanzen reinrassig rot, ein Viertel reinrassig weiß und bie Hälfte rosa 
blühte. Diefe Regel auf die Haar- ober Augenfarbe der Menschen an- 
gewandt, würde nicht dasselbe Ergebnis zeitigen, weil es starkerbige An- 
lagen gibt, die immer wieber hervortreten. Die braune Farbe ift starkerbig, 
im Gegensatz, zur blauen (Augen), blonden und roten Farbe (Haare), die 
schwacherbig find. 14
	        
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