Aus Fragen, die die Gefolgschaftsmitglieder immer wieder stellen, ersehen
wir, daß diese Betriebsordnung nicht von allen Befolgschaftsmitgliedern
gelesen wird. Wir möchten deshalb an dieser Stelle alle, die es angebt,
ersuchen, die Betriebsordnung einmal gründlich durchzusehen. Die Ein-
haltung der verschiedenen Bestimmungen sind für jedes Gefolgschaftsmit-
glied ebenso wichtig wie für den Betrieb selbst. Mancher wird, wenn er
die Betriebsordnung in Ruhe durchsieht, feststellen, daß von ihm dies oder
jenes nicht beachtet worden ift.
Unsere Werkbücherei.
Unser Arbeitskamerad, Feldwebel Emil Tauritz, bat unserer Werkbücherei
ein luftiges Soldatenbüchlein „Da lachen unsere Gebirgsjäger" gestiftet.
Diefe Sammlung humorvoller Zeichnungen, mit luftigen Texten versehen,
wird allen liefern sicherlich viel Spaß bereiten.
Wir sagen dem Arbeitskameraden Mauritz herzlichsten Dank für feine
Spende.
Wir bitten alle Arbeitskameraden, nicht nur die Bücher selbst möglichst zu
schonen, sondern auch darauf zu achten, daß die Schutzumschläge möglichst
wenig beschmutzt werden. Denkt daran, daß wir jetzt mit Papier sparen
müssen und die Schutzumschläge nicht all zu oft erneuern können. Jeder
von uns legt aber sicherlich Wert darauf, ein reines und ordentlich gehal-
tenes Buch in die Hand zu bekommen und nach Hause zu nehmen. Nehmt
die Mühe auf Euch und tauschst Eure Bücher selbst um. Schickt nicht
Eure Kinder, die mit den Büchern unachtsam umgehen, fie beschmutzen,
vielleicht fogar verlieren.
Wir möchten unsere Arbeitskameraden darauf aufmerksam machen, daß
unsere Werkbücherei feine Kleinkinderbücher (Bilderbücher,
Märchenbücher usw.) besitzt. Die Zusammenstellung mürbe lediglich nac
Gesichtspunkten getroffen, baß für alle im Betrieb Beschäftigten
eine ihrem Allter entsprechende Lektüre vorhanden ift.
Verschiedenes.
Kinovorführung im Betrieb.
Am 31. Juli brachte die Gaufilmstelle eine Zusammenstellung der beften Bilder aus
allen bis dahin erschienenen Filmfrontberichten im Saal unseres Kameradschaftshaufes
zur Vorführung. Die Vorstellung, bie während ber Arbeitszeit angesetzt war unb
über zwei Stunden bauerte, war nicht nur non ben Gefolgschaftsmitgliedern, sondern
auch von vielen nicht im Betrieb beschäftigten Ortseinwohnern — welchen ber Besuch
kostenlos treigegeben war — stark besucht.
Die abrollenden Bilder gaben ben Anwesenden eine eindrucksvolle Darstellung ber 23