Es freut uns, daß das Schwimmbad im Laufe des Sommers so großen
Zuspruch gefunden hat. Wir konnten feststellen, daß sic sehr viele im und
neben dem Wasser wohl gefühlt haben und wir hoffen, daß wir dadurch
beitragen konnten, die Gesundheit manches Arbeitskameraden zu erhalten
und Erkrankungen zu vertreiben.
Es beginnt ab 1. Oktober wieher ein größerer Setrieb in unseren Wannenbädern
und Brauseanlagen innerhalb hes Gefolgschaftshauses. Der 3uspruch
dieser Badegelegenheit wird sicherlich genau fo groß fein, wie es
jener des Schwimmbades war.
Betriebsarzt.
Unser Betriebsarzt, Herr Dr. Bereuter, hat schon fest gearbeitet. Die
männlichen Gefolgschaftssmitglieder sind alle gründlich untersucht und auch
schon ein Teil her weiblichen Gefolgschaftsmitglieder hat hie „Musterung"
hinter sich.
Wie nützlich her Betriebsarzt für unsere Befolgschaftsmitglieder ist, konnten
wir schon an mehreren Fällen feststellen. Wir wollen hier nicht auf hie
einzelnen Fälle eingehen, aber eines wollen wir betonen, haß sic diese
Neueinführung in unterem Betrieb innerhalb kurzer Zeit zugunsten jedes
einzelnen Befolgschaftsmitgliedes auswirken wirh. Die Krankheitsziffer
wird zurück gehen und so hie Verdienstmöglichkeit jedes einzelnen erhöht
werhen. Unser Betriebsarzt gibt sic größte Mühe, in diesem Sinne zu
arbeiten und wir freuen uns, haß auch hie Gefolgschaft diese Neueinführung
richtig einschätzt und bereits tatkräftig mithilft, has gesteckte Ziel zu
erreichen.
Unentschuldigtes Fernbleiben.
Alle Arbeitskameraden haben hon letzthin ergangenen Aufruf bezüglich
unentschuldigtem Fernbleiben richtig verstanden. 3m Laufe hes Tonat
September ist ein einziges Gefolgschaftsmitglied unentschuldigt von her
Arbeit ferngeblieben. Wir wollen diesmal hen Namen hicfes Befolgschaftsmitgliedes
nicht nennen, denn es ist nac 4% Stunden doch zur
Arbeit erschienen. Wenn im kommenden Monat ein solcher Fall wieher
vorkommt, werhen wir in unterer Zeitung hen Fall namentlich bekanntgeben.
Anentschuldigtes Fernbleiben bedeutet Sabotage am Werk unteres
Führers und Saboteure haben fein Recht, als Arbeitskameraden geschätzt
zu werhen.
Unsere Werkbücherei.
Unsere Hoffnung, haß uns ein recht schöner Herbst für hie verregneten
Sommermonate entschädigen wirh, scheint nicht in Erfüllung zu gehen.
Regen unh Nebel sind an her Tagesordnung, so haß wir selbst hie wenigen
Stunden vor Einbruch her Dunkelheit im Zimmer verbringen müssen. Wir
wollen aber deshalb nicht mißlaunig fein. Es gibt sicherlich diese oder jene
Arbeit im Hause, hie wir hen ganzen commer über immer wieher verschoben
haben unh hie jetzt gemacht werhen kann. Ost hics aber nicht her 22