Gleichgewicht verliert und nicht mehr zusammenhängend sprechen kann.
Das find die augenblicklichen Wirkungen des Alkohols, die jedem bekannt
sind. Die aber verhält sich ein Körper, wenn er wiederholt solchen Schädi-
gungen ausgesetzt ist?
Diese Frage kann nicht einheitlich beantwortet werden, denn es gibt Ten-
schen, die bei ganz geringem Alkoholgenuß den größten Schaden davon-
tragen, und solche, die trotz reichlichen Genusses alt werben und sich gesund
erhalten. Es kommt hier, wie bei allen Giftwirkungen, eben auf bie Wider-
standskraft und Reaktionsart des betreffenben Körpers an. On ber Nehr-
zahl der Fälle stellen sich früher ober später folgende Erkrankungen ein:
1 Schädigung des gesamten Nervensystems (Gedächtnisschwäche, torkelnder
Gang, Zittern ber Glieder, schwere Nervenschmerzen bis zur Lähmung,
Säuferwahnsinn).
2. Schädigung von Herz und Blutgefäßen (frühzeitige Verkalkung, Serz-
erweiterung 3. B. bei Biertrinkern).
3. Chronische Verdauungsstörungen und Entzündungen in Tagen und
Darm, bie ihrerseits wieber zu schweren Veränderungen in ber Leber führen
(Schrumpfleber); diese verursachen auf jeden Fall durch weitere Komplika-
tionen den Tod.
4. Endlich schwerste Schädigung ber Keimzellen, bie sic verheerend auf bie
Nachkommenschaft auswirkt. Kinder von Säufern sind faft ausschließlich
Obioten. Was bas für bie Volksgemeinschaft bedeutet, ift ohne weiteres klar.
So gerechtfertigt nach den mühen eines Arbeitstages ber Öenuß von
Alkohol - als „Sorgenbrecher" - in den Grenzen ber Verträglichkeit ift, so
dringend notwendig ift es, bie Jugend vor Allkoholmiszbrauch zu schützen;
genau fo wie jeder einzelne im NS-Staate bem Volkskörper gegenüber für
feine Gesundheit verantwortlich ift unb sie nicht durch Anmäßzigkeit gefähr-
den barf.
Dr. Eugen Bereuter,
Betriebsarzt.
Am Anfang unseres Kampfes stand Deutschland, am Ende
unseres Kampfes wird wieder Deutschland stehen,
Adolf Hitler.
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