An die Kameraden der Waffenfront !
Weihnachten liegt Hinter uns. Wir sind schon wieder einen Monat im
neuen Jahr. Viele Briefe sind in letzter Zeit von unseren eingerückten Ka-
meraden angekommen. Rille diese Briefe sprechen von einer großen Kampf-
gemeinschaft, von Pflichtbewußtsein, von Kameradschaft und von Dank
gegenüber unserem Führer und Feldherrn. Es ist wunderbar festzustellen,
wie einig und geschlossen unsere Kameraden draußen ihre Pflicht erfüllen
und es ist herrlich zu wissen, daß auc die Heimatfront begriffen hat, um
was es geht. Um Namen aller zurückgebliebenen Arbeitskameraden danke
ic allen Frontsoldaten für ihre Treue zum Betrieb und für ihren Einsatz.
Wir wissen, daß wir in der Heimat ruhig und mit voller Zuversicht arbeiten
können, schützt uns doc draußen eine Front, die derart gewaltig ist, daß ein
Eindringen irgendwelcher Feinde in unser Land unmöglich gemacht wird.
Wir in der Heimat haben für Euc draußen den einen großen Wunsch, daß
The gesund bleiben möget und daß alle Eure Unternehmungen gut und
glücklich verlaufen. Wir grüßen Euc alle mit einem kräftigen
Sieg Seil auf unseren Führer
Ludwig Hofer,
Betriebsobmann.
Schulungslehrgang der NSDRP.
Nachstehend berichten wir über den letzten Schulungsabend, der von
Kreisschulungsleiter Pg. Dr. Erich Schneider im Rahmen der Be-
triebsschulung bei uns abgehalten wurde.
Alle Gefolgschaftsmitglieder, die an dieser Schulung teilnehmen konnten,
bedauerten, daß mit diesem Schulungsabend die interessanten Vorträge
Pg. Dr. Schneiders ein vorläufiges Ende fanden. Wohl alle haben durc
die klaren und leicht verständlichen Ausführungen des Vortragenden über
viele ihnen bisher schwierig scheinenden Fragen der nationalsozialistischen
Weltanschauung und Rassenpolitik Aufklärung erhalten, zu der sie sic selbst
wohl nur schwer hätten durchringen können.
slac Schluß des Vortrages dankten die Zuhörer Pg. Dr. Schneider mit
lang anhaltendem Beifall. Ein großes Führerbild von Exner, das dem
Kreisschulungsleiter zusammen mit vielen prächtigen Rosen von den Kurs-
teilnehmern zum Albschied überreicht wurde, sollten ihm nicht nur Dank
und Anerkennung dafür sein, daß er sicin so selbstloser und uneigennütziger
Weise für unseren Betriebsschulungslehrgang zur Verfügung stellte, Jon- 4