Bestimmung übergeben können. Bis dahin wollen wir nur eines verraten,
und zwar, daß diese Lehrwerkstätte sehr schön und allen Erfordernissen
entsprechend ausgestaltet wird.
Bummelschichten.
Wir haben feststellen müssen, daß in letzter Zeit mehrere Arbeitskameraden
langer im Krankenstand geblieben sind, als ihnen vom Arzt bewilligt wurde.
Wenn der Arzt feststellt, daß die Gesundheit wieder hergestellt ist, so ist es
wohl für jeden ehrlich denkenden Deutschen eine Selbstverständlichkeit, fofort
wieder hie Arbeit aufzunehmen. Bummelschichten verursachen Lohnausfall
und Ausfall an Arbeitskraft. Wir wollen einmal ausrechnen,
was hie Volksgemeinschaft für einen Schaden erleidet, wenn nur zwei Arheiter
pro Woche einen Tag blaumachen. Dieses Ausbleiben von nur
zwei Arbeitern bedeutet einen Arbeitsausfall von 16 Stunden pro Woche
oder von 832 Stunden pro Jahr. On 10 Jahren sind has schon 8320 Stunhen
oder in Lohn umgerechnet, zwischen 5-6000 Reichsmark. Was könnte
alles mit hiefem großen Betrag geschafft werden. Aeberlegt einmal ernstlic
und ihr werhet einsehen müssen, daß es ganz einfach ein Vergehen an
her Volksgemeinschaft bedeutet, wenn länger krank gefeiert wird als notwendig
ist. Damit solche Bummelschichten in Zukunft vermieden sind,
wird sic hie Betriebsblock- und Betriebszellenorganisation einschalten und
wir bitten alle Arbeitskameraden, die es angeht, her Tätigkeit dieser DIS-Männer
und -Frauen Verständnis entgegen zu bringen.
Tonfilm.
Wir haben an dieser Stelle schon einmal darauf hingewiesen, daß im
großen Saal des Kameradschaftshauses alle 14 Tage ein guter Tonfilm
- in Verbindung mit einer Wochenschau oder mit einem Vorspiel - zur
Vorführung gelangt. Es ift dadurch allen Gefolgschaftsmitgliedern hie
Töglichkeit gegeben, Wochenschauen und Filme ernster und heiterer Alrt
zu sehen. Der Saal eignet sich sehr gut für hie Vorführung dieser Filme
und wir möchten hiermit alle Arbeitskameraden neuerdings einladen, hiefe
Gelegenheit nicht verübergehen zu lassen. Es sind in her vergangenen
Zeit bereits mehrere Filme vorgeführt worden. Die Besucherzahl bleibt
immer hie gleiche und wir haben auch bemerkt, daß hie Besucher an sich
fast immer disselben sind Die Tonfilmvorführungen werden für alle gegebe.:
und es würde uns freuen, wenn bei hen nächsten Vorführungen auch
alle kommen. Für Alrbeitskameraden, hie gerne Sonntagsausflüge machen,
steht die Vorführung am Samstag abend zur Verfügung; jene Arbeitskameraden
aber, hie sonntagsüber gerne in Kennelbac bleiben, können den
Film am Sonntag nachmittag besuchen.
Unmöglich ist gar nichts, und es geht alles, wenn man will!
Adolf Hitler. 16