Mannschaft 3. Start-Nr. 28 Abfahrtszeit 17 Min. 15 Sek. 21. Platz
Berlinger Ernst (MTannschaftsführer)
Dr. Lochs Gustav
Salzmann Richard
Ruoff Erwin
Mannschaft 4. Start-Ur. 55 Albfahrtszeit 18 min. 56 Sek. 24. Platz
Graninger Heinrich (Mannschaftsführer)
Amann Franz jun.
Dalapicola Ludwig
Ott Eugen.
Friedrich K e il.
Betriebssportwart.
MEIN WEG IMS BÜRO.
Gedanken am Morgen.
Ein neuer Torgen ist angebrochen. Dom gesunden Schlaf recken sic die
Glieder und verheißungsvoll begrüszt die Seele ihren Tag. Das Bewusztsein,
schon ein Beschenk im Erwachen empfangen zu haben, läszt mic froh
den neuen Tag beginnen.
Nicht im eignen Heim ruft meine Pflicht, ein anderer Platz ist mir zu
meinem Arbeitsfeld geworden. Der Weg dorthin ift nicht weit und doch
läßt er, zu Fuß gegangen, vielen Gedanken Raum. So ift dieses kleine
Stücmir zum Auftakt meines täglichen Beginnens geworden.,
Nioch ift das Dunkel der Nacht nicht verschwunden, wenn die Ahr schon an
die Zeit des Arbeitsbeginnes mahnt. Nur wenige Menschen gehen den
Weg, denn cs regnet und um die Häuserecken bläst ein falter Wind. Die
meisten bleiben in der schützenden Stube und nur jene, welche die Pflicht
binausruft, sind auf der Straße. So ift cs still um mich her, nur das gleichmäßige
Geräusch des Regens vermischt sic mit dem Heulen des Windes.
Was birgst du im Schoßz, du Tag, der du erft deinen Anfang nimmst, der
du die Tenschen zu neuen Taten führst. Vielleicht bist du entscheidend in
der Geschichte unseres Volkes, bringst uns Blüc und Frieden, vielleicht aber
läszt du die Arbeit heute noch unbelohnt. Wieviel neues Leben schenkst du
beute deinem Volke und wieviel nimmst du zurück in deinen Schoß. Zwei
Becher hältst du am Torgen bereit und du spendest verschieden deinen
Trunk. Laß mic die Freude und das Glück in Empfang nehmen und in 13