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Full text : Vorwärts - Aufwärts. Betriebszeitung der Textilwerke Schindler und Cie. Bregenz-Kennelbach

schlecht, daher müssen wir sehr viel Wein trinken, was uns ja auszerordentlich peinlich
ift. Ansonsten gibt es nicht viel Neues. Wir warten alle schon gespannt auf den Ruf
bes Führers, um unferen letzten groszen Feind, ben Engländer, niederzuringen. Unb
bies wirb geschehen barauf könnt Ihr Euc verlassen.

Gefr. Kugler Adolf schreibt unter anderem:

— Vor allem grüsze ic Sie recht herzlich, sowie alle Arbeitskameraden, unb teile Ihnen
mit, das ic bie Betriebszeitung mit viel Freude unb herzlichstem Dank erhalten habe.
Habe im Jänner schon immer barauf gewartet, um wieder einiges aus bem Betrieb
zu erfahren. Sils ic ben Bericht las vom schönen Kameradschaftsfest am 14. Dezember,
ba war ic wieder mit vollem Gedanken in ber Heimat, weil ich felbft baran teilnehmen
tonnte. So mancher Kamerad beneibete mich faft, als ic ihnen erzählte; mancher
wäre halt auc gerne babei gewesen. -------Jäger

 Simma Franz schreibt unter anberem:

—Ic fage Ihnen für bie nette Ueberraschung, welche mic sehr freute, herzlichen Dank.
Ebenso gilt mein Dank für bie pünktliche Zusendung ber schönen unb fo reichhaltigen
Werkzeitung. Verbringt man bamit doch manch gemütliche Stunden, sowie man bas
Neueste aus bem Betrieb erfährt. Weilen doc unfere Gedanken bann recht oft bei
Euc im Betrieb, wo wir zusammen fo manch schöne unb frohe Stunde erleben burften.
Nun bin ic schon faft ein halbes Jahr fort. Nachdem ic zuerst als Arbeitsmann mit
bem Spaten in ber Hand für unfer Volk geftanben habe, ift nun derselbe mit bem
Gewehr vertauscht worben. Bald ift meine Rekrutenzeit vorbei. Wir stehen feft im
grauen Rock, um unfere Pflicht als junge Solbaten solange zu tun, bis endlich ber
iangerfehnte Friede bem Reiche gesichert erscheint. -------Soldat

 Potomak Norbert schreibt unter anberem:

— Zu Beginn meinen herzlichsten Dank für die schöne Betriebszeitung. Sie hat mich
sehr gefreut. Ic habe fie schon am erften Abend ausgelefen, aber ich kann nicht
genug lesen barin.

Ic habe jetzt Vereidigung gehabt unb bem Führer ben Eid abgelegt. Ich habe aber
auch grosze Freude, Solbat zu fein. Es ift aber auch eine große Ehre, Solbat zu fein.
Ic trage jetzt bas Ehrenkleid ber Wehrmacht unb wenn mir ber Dienst auch hie unb
ba schwer fällt, fo bente ic immer an einen Mann, ber lebermenschliches geschafft hat,
unb bas ift unfer Führer. -------An

 alle Soldaten und Rrbeitsmänner!

Es laufen wiederholt Klagen bei uns ein, daß die Zustellung des „Völkischen

 Beobachters" und des „Jllustrierten Beobachters", welche die Betriebsführung

 für die zur Wehrmacht oder dem RRD eingerückten Rrbeitskameraden

 abonniert hat, oft nur ganz unregelmäßig oder gar nicht erfolgt.

Wir bitten daher alle jene Kameraden, welche sich diesbezüglich zu beklagen

haben, darüber zu berichten, damit wir beim Verlag reklamieren können. 6
            
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