Zum 1. Mai
Verstoßen hat die Welt
Des Führers Friedenshand.
Sie haben mit Blockade uns umstellt,
Voll Haß und Neid entfacht den Weltenbrand.
Kampf: — Ein Wort, einfach, schlicht.
Doch bitter ernst und hart.
Uns Deutschen wards zur großen heil'gen Pflicht:
Dem Keich muß bleiben Schmach und Not erspart.
Nun führt der Helden Mut
Zum großen deutschen Sieg.
Doch jeder Tropfen schuldlos fließend Blut
Klagt an, — die Schuldigen an diesem Krieg.
Europa erst verliert
Sein wüstes Angesicht,
Bis auch der letzte Feind kapituliert
Und Deutschland geht mit ihnen zu Gericht.
So sühnt das deutsche Schwert
Die Schande von Versailles.
Verbluten muß, wer unser Blut begehrt!
Ein großer, heil’ger Glaube macht uns frei.
Wir stehn zu diesem Streit
Als ein geschlossen Heer;
Geeint, zum großen Kampfe stets bereit
Und niemals wird ein Opfer uns zu schwer.
Wir woll’n auf Posten stehen,
Es komme was da mag
In Freiheit werden ewig wir begehn
Der Deutschen Arbeit frohen Ehrentag.
Johann Vonach