die Freunde, die herrliche latur, das alles löst Gedanken in mit aus, wie
nie zuvor. Sie erfüllen mein ganzes Oc mit eltenem Glück. Jeder bürde
des Daseins lebig, jtano 10) auf yimmiijaher z)DIhe, umweht von einem zaug
des Göttlichen, aut mein yeiszes Sehnen nac der Bergweit lernte ic) hier
verstehen, wie nie zuvor. Es wurde mir )o recht klar, warum ich) diefe
Berge ID über alle Rilaßzen liebe und warum ictets für Jie eintrete, wenn
es auch noc immer viele Mlenschen gibt, die unserem Beginnen verständ-
misios gegenübersteyen, ja oft Jogar un)er Cun und Handeln verurteilen.
Reber meine Gedanten war es inzwischen Zeit zum Aufbrechen geworden.
Un einem einzigen SchußzJausen wir in schwindelnder Fahrt den Steilhang
hinunter. An/er Tatendrang ist aber noch lange nicht gestillt. Schnell
werden daher die Felle angeschnallt und dann geht es empor zum 3480 Ulleter
hohen Soch-Wilde. Der letzte Teil des Aufstieges - ein messerscharfer
Ichwindelerregender Grat - muß in Ermangelung eines Seiles, von jedem
allein angepackt werden. Aber auch diese Schwierigkeit wird gemeistert
und um 18 Ahr ist auch dieser stolze Berg gefallen.
Damit ist es aber genug für den ersten Tag. In anregender Fahrt geht es
heimwärts zum Sochwildehaus, wo wir noch lange beisammen/itzen und des
schönen Tages gedenken.
Am nächsten Morgen, als wir die llase zum Fenster hinausstecken, ragen
all die Sochgipfel um uns in einen wolkenlosen Himmel. Wir stehen rasc
auf und verlassen bald die Sütte mit dem Ziel „Schalfkogel", dessen
Gipfel 3536 Teter emporragt.
Steil steigt der Gletscher bergan. Trotz der frühen Torgenstunde ist die
Luft recht warm. Föhnstimmung! Da, plötzlich am halben Weg zum Gipfel,
tauchen die ersten Nebelfetzen auf, überschreiten aber nicht den Alpenhaupt-
kamm. Eine typische Föhnmauer baut sic vor unseren Blicken auf. Wird
das Wetter halten, ist unsere bange Frage, während wir aufwärtssteigen.
Endlich bringt uns ein schlanker Grat zum Gipfel. Eine kurze Rast und
dann geht es über den Schalfgletscher zur Samoorhütte. Eine schlanke
Bergform fesselt unsere Aufmerksamkeit. Es ist die Hintere-Schwärze.
- Sie ist unser nächstes Ziel. Nachmittags noc rücken wir ihr auf den
Leib. Um letzten Drittel zieht ein steiles Gletscherbecken zu einem Sattel
empor. Von diesem liegt links und rechts ein Gipfel. Welcher von beiden
ist jetzt die Hintere-Schwärze? Wir entscheiden uns für den rechten und
landen glücklich auf der Tarzellspitze, 3542 Tter hoch.
Infolge der vorgerückten Zeit heiszt es aber bald Abschied nehmen. Wohl
immer werde ic dieser Abfahrt mich erinnern. Steil geht es bergab. Vor-
bei an Gletscherbrüchen, an Spalten und über Steilhänge, durch eine
Landschaft, die ihresgleichen sucht. - Todmüde nimmt uns die Samoorhütte
auf und bald kriechen wir in unsere Pritsche, um uns für die Taten des
kommenden Tages richtig zu stärken.
(Fortsetzung folgt.) 11