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Full text: Dreihammer. Werkzeitschrift der Betriebsgemeinschaft F. M. Hämmerle

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Dann wünchte er uns ebenfalls viel Glück. 
Zum Schluß der Eröffnung schenkte uns Pg. 
Hartmann auch noch ein paar Worte, die uns lehr 
freuten. Dann verabschiedeten sich die Herren. Und 
als Herr Norbert Hämmerle ging, versprach er 
die Aitsbildungsabteilung einmal nach Gisingen mit- 
zunehmen, um uns diesen Betrieb Zu zeigen. 
Als Herr Hämmerle gegangen war, erklärte 
uns Herr Fußenegger, daß Herr Schluge und 
Frau Linde ebenfalls unsere Vorgesetzten seien und 
wir ihnen ebenfalls so gut gehorchen und anständig 
gegen sie sein müssen, wie gegen ihn. 
Dann verstrich der erste Tag. Am anderen 
Torgen wurden Fotos gemacht und dann wurden 
wir in Gruppen eingeteilt und in verschiedene 
Abteilungen getan Nun arbeiten wir schon einige 
Tage, und dass wir hier eine Lehrzeit verbringen 
dürfen, haben wir mir allein unserem Betriebsführer 
Franz Lämmerle zu verdanken. 
Technische Gestaltung der Ausbildungsabteilung 
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Ollitle September dieses Jahres wurde ich be- 
auftragt, die Rusbildungsabteilung soweit herzustellen, 
daß etwa Anfang November mit dem UInterricht 
begonnen werden kann. Als Rusbildungsräame 
standen die früheren Räumlichkeiten der Lohn- und 
Personalabteilung, die natürlich auf das Schönste 
hergerichtet wurden, zur Verfügung. Selbstverständ- 
lich wurde Wert darauf gelegt, daß sämtliche bei 
der Firma vorkommenden Webstuhlarten hier zur 
Aufstellung gelangen. Und so stehen heute den Lehr- 
lingen Webstühle zur Verfügung wie: Einschütziger 
Roscher, Einschütziger Hohlbaum, Roscher mit Re- 
volver, Hohlbaum mit Revolver, ein neuer Schönherr- 
Webstuhl mit Schützenautomaten. Ebenfalls ein 
Schönherr mit Vorrichtung bis zu fünf Tritten, ein 
Webstuhl mit Hacingwechsel und Schaftmaschine und 
ein Webstuhl mit Rütiwechsel und Schaftmaschine, 
kurzum alles, was ein umfassendes Wissen in der 
Bedienung sämtlicher Webstühle garantiert. 
Ferner stehen in der Abteilung eine Zettel- 
maichine, sowie eine Vorrichtung zum Erlernen 
sämtlicher Rnotenarten. Ruc Einziehen und An- 
drehen kann von den Lehrlingen in der Abteilung 
selbst gelernt werden. Während ihrer Rusbildungs- 
Zeit haben die Lehrlinge Gelegenheit, sämtliche Be- 
triebe der Firma kennen zu lernen. Selbstverständlich 
werden die Lehrlinge nicht nur praktischen sondern 
auch theoretischen Unterricht über alle Fragen des 
Tertilfaches erhalten; ein an den Kusbildungssaal 
anschlieszendes Zimmer dient diesem Zweck. 
Uon Ausbildungsleiter Armin Fußenegger 
Wer die Kusbildungsabteilung betritt, vermeint 
schon gar nicht mehr in einem Arbeitsraum zu sein 
und kann feststellen, daß die Betriebsführung hier 
etwas Vorbildliches geschaffen hat. Und wie auch 
bei der Eröffnung am 2. November verbunden mit 
einem Appell an die Jungen unser Betriebsführet 
Herr Franz Hämmerle, Herr Dir. Rhomberg und 
Pg. Hartmann versicherten, wird die Betriebs Führung 
sowie auch die DAF es als ihre Pflicht erachten, 
gerade hier die Worte des Führers zu erfüllen, die 
Jugend so zu erziehen, daß sie in ihrem ferneren 
Leben einmal mit beiden Füßen in der Welt stehen 
und jeden Kampf mit Erfolg aufnehmen kann. 
Daß hier von der Betriebsführung ein Werk 
ins Leben gerufen wurde, das nicht nur der Firma 
für spätere Zeiten tüchtige Ribeitskräfte sichert, son- 
dern gerade diesem Tüchtigen die Wege offen läßt, 
sich später einmal empor zu arbeiten an führende 
Stellen ist unbestreitbar. Wer mag sich dabei nicht 
denken, daß es auch ihm einmal nicht geschadet 
hätte, Einblick zu gewinnen in das Getriebe einer 
Tertilwarenfabrik von der außerordentlichen Größe 
unserer Firma, wie es nun unsere jungen Lehrlinge 
können. 
Es ist daher zu wünschen, daß aus dieser Rus- 
bildungsabteilung in Zukunft recht viele junge Leute 
hervorgeben und sich dadurch die Grundlage für ein 
gesichertes Fortkommen schaffen. 
Ausarbeitung und Zusammenstellung: Dir. Jng. Rhomberg 
Sämtliche Bilder über die Rlusbildungsabteilung: Betriebsfotograf Franz Beer 
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Alles, was an Tenschenwerken schön ist auf dieser Welt, verdankt seine Entstehung 
und Vollendung dem Zusammenwirken innerer geistiger Erfindung und gestaltender Kraft 
Adolf fitler vor deutschen Studenten am 7. Feber 1934 
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HBI I 107
	        
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