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Full text : Dreihammer. Werkzeitschrift der Betriebsgemeinschaft F. M. Hämmerle

Wunsch in Erfüllung gegangen sei. Wenn dieser
Kufenthaltsraum auch nicht jenes Kusmaß aufweise,
wie es ursprünglich gedacht war, so sei die Gefolgschaft
doch in Anbetracht dessen, daß wir mitten in einem
Kriege stehen, angenehm überrascht. Der Raum biete,
wie man sehe, genügend Platz für Betriebsappelle
und ermögliche allen Gefolgschaftsmitgliedern die
Arbeitspause in diesem Raume zuzubringen. Er fühle
sich veranlaßt, unserem Betriebsführer Ing. Rud.
Hämmerle, den er besonders grüße, sowie unserem
Betriebsleiter Stütler, der wesentlich zur Beschleunigung
 des Werkes beigetragen habe, den Dank der

Gefolgschaft auszusprechen. An diese richte er jedoch
die Bitte, die Einrichtung zu schonen, damit sie uns
noch lange erfreue.

Da im Anschlusse an die heutige Feier die
Verteilung der Weihnachtsgabe stattfinde, danke er
auch hiefür der Betriebsführung im Namen der
Gefolgschaft.

Damit schloß die schön verlaufene Feier. Ein
Lichtbild des Gefolgschaftsraumes folgt.

Bachmann, Betriebspropagandist.

Feier im kindergarten Gisingen

Im TSB-Rindergarten der Firma F.T. Hämmerle in Gisingen fand am 21. Dezember die Weihnachtsbescherung
 statt. Betriebspropagandist Pg. Bachmann begrüßte an Stelle des verhinderten Betriebsführers die
Mütter und die Rinder sowie die Vertreter der Partei (Ortsgruppenleiter Pg. Schmid), NSB, BdTt, Gemeinde,
Schule und Kirche. Er wies bann darauf hin, daß wir heuer zum zweitenmale seit bem Anschlusse der
Ostmark an das deutsche Vaterland deutsche Weihnachten feiern. Infolge des uns aufgezwungen Krieges
ständen heute viele Väter unb Brüder an der Front, bie er ebenfalls grüße. Es unterliege keinem Zweifel,
daß wir den uns aufgezwungenen Kampf fiegreich beendigen werden, doch bedürfe es noch zäher Nerven
unb Ausdauer. Dann aber werbe bem deutschen Volke ein ungeahnter Aufstieg beschieden sein, ber in erfter
Linie ber heranwachsenden Generation zugutekomme. Mit einem Aufrufe an bie Rinder, bem Weihnachtsmanne
 heuer besonders bankbar 51t fein, schloß Pg. Bachmann seine Ansprache.

In längeren Ausführungen schilderte sodann NS-Amtsleiter Pg. Tayer bie gegenwärtige Zeitlage,
bie Kriegsereignisse unb bie großartigen Leistungen aller Teile unserer Wehrmacht, benen allein es zu verdanken
fei, baß wir heuer Weihnachten in großer Ungestörtheit feiern können. Er beleuchtete bann bie Tätigkeit ber
Bartei unb MSV während ber Rriegszeit unb wies auf das vorzügliche Funktionieren aller Organisationen
unb Betriebe in dieser Zeit hin. Diese unerhörten Leistungen feien jedoch nur möglich, weil sie vom Geiste
eines alle überragenben Menschen geleitet werben, nämlich von unferem Führer !

Zum Schluffe bankte Pg. Mayer ber Firma F. ITC. Hämmerle für ihre sozialen Bestrebungen, bie eS
ermöglicht haben, heute eine fo schöne Feier abzuhalten. Ruch ber Kindergärtnerin bankte er für bie vorbildliche
 Gestaltung ber Weihnachtsbescherung.

Bor bem brennenben Weihnachtsbaume, den JTt-lädchen umfäumten, würben noch Gedichte unb
Lieblein zum Bortrage gebracht, worauf bie 30 Kinbet ihre auS Bäckereien unb Spielfachen bestehenden
Geschenkpäckchen in Empfang nahmen. — Das Schlußwort hielt die Rindergärtnerin Frl. Fischer, bie bie
Versammelten ein dreifaches „Sieg-Heil" auf unseren geliebten Führer ausbringen ließ.

Ein Johr Betriebssportgemeinschaft

in unseren Werken in Dornbirn

Nun ift eS schon ein Jahr her, baß ber Zellenobmann
 vom Betrieb Gütle mit mir beim Betriebsführer
 Ung. Rudolf Hämmerle war unb wir uns
über bie Gründung einer Sportgemeinschaft im
Betriebe richtig aussprachen, benn bis dahin war von
feiten ber Betriebsführer immer bie Meinung, baß
von feiten ber Gefolgschaft zuwenig Interesse für
Betriebssport nach getaner Arbeit vorhanden fei, unb
baß bie wenigen auch in den Vereinen beS M9Re
Unterkommen könnten. Als eS nun doch dazu kommen
sollte, was wir auch dem Kreisbeauftragten ber DAF
Pg. Hartmann unb bem KdE-Walter Pg. Zankl,

bie uns immer tatkräftig zur Seite standen, in erster
Linie zu verdanken haben, setzten wir jeben Donnerstag
 versuchsweise einen Abend für allgemeine
Körperschule unb Spiele für Männer unb Frauen
feft. Daß bas Intere/se damals schon groß war,
zeigt allein ber zahlreiche Besuch ber Sportabende,
bie vom Sportlehrer Pg. Fink auch unterhaltend

unb abwechslungsreich durchgeführt wurben, zudem
bie meiften Teilnehmer in Gütle wohnhaft waren
unb es im Winter bei Schnee unb Kälte immerhin
faft eine Stunbe Wegzeit war, ba wir nur die
DAF-Turnhalle in Dornbirn zur Berfügung hatten. 122
            
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