Wieder ist ein Jahr vergangen.
Wieder eine Spanne Zeit,
Vieles hat sich ja ereignet
In unserem großen Deutschen Reich.
Krieg hört man aus jedem Munde
Von Alt zu Jung, von Mann zum Greis,
Beinah auf der ganzen Erdenrunde
Spricht sichs von der ernsten Zeit.
Doch wir wollen nicht verzagen,
Mit keckem Mut durchs Lehen gehn,
Denn immer nach Herbst und Wintertagen
Der Lenz und Sommer wiederlcehrn.
Drum hinein ins neue Jahr,
Zum Lebenskampf wir gehn,
Denn kein Preis wird je errungen,
Ohne Kampf und ohne Wehr.
Drum Ihr Arbeitskameraden alle
In der Heimat und an der Front,
Deutschland wird sich wieder freuen,
Wenn der Friede wieder kommt.
Deutschlands Ehre, Deutschlands Waffen
Sie kämpfen auch im neuen Jahr,
Und hoffen, sich und uns zu retten
Führer, Volk und Vaterland.
Woll das neue Jahr uns bringen
Glück und Segen stets herbei,
Der Friedensengel uns verkünden:
„Deutschland lebe, Hurra, Sieg!"
c000 0 8000 0.50 80 00 00000 0.500370x000 a Anna Luger 03.00 a.00 0.30 0.00 0.008.00 0.008.000.90 .30 3.50 8260.00 20 8.50 83
Grüße unserer Soldaten
Unsere eingerückten Betriebskameraden
Alber Emil
Bohle Franz
Dukati Karl
Hilbe Josef
Rlocker Ferdinand
Lingg Edwin
Lutz Arthur
MTathis Josef
Tennel Gebhard
Moosbrugger Franz
Sohm Franz
Schwendinger Franz
Streitler Ferdinand
sowie diese von Gisingen
Rünz Wilhelm
Gopp Eduard
Hirschauer Johann
Tayer Ernst
Stonig Quido
Urban Quido
Wehinger Arthur
Zauner Heinrich
haben draußen an der Front ihrer Kameraden im
Getriebe gedacht und auch der Betriebsführung ihre
große Freude bekundet, die sie empfinden, wenn sie
ein Lebenszeichen aus bet Heimat erhalten.
So schreibt einer: „Zum Schute ber Heimat
an ben Grenzen unseres Vaterlandes stehend, dent
Rufe des Führers folgend, gedenken mir aller
Rameraden unb Kameradinnen, und grüßen alle mit
bem Wunsche auf einen baldigen Frieden unb einem
Sieg für unseren Führer unb Volk."
Ein anberer: „... es ist für uns Solbaten
immer ein Freudentag, wenn wir Post aus ber
Heimat erhalten unb besonders ber „Dreihammet"
ift uns ein guter Freund."
Und wieder ein anberer: „...mit großer Freude
bie Betriebszeitung erhalten, bie uns in geistiger
Verbindung mit ber Firma unb Gefolgschaft hält.
— Hub so gaben fie alle ihrer Freude Ausdruck
barüber, daß bie Heimat fie nicht oergißt unb grüßen
bie ganze Betriebsgemeinschaf mit ben besten Sol