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Full text: Dreihammer. Werkzeitschrift der Betriebsgemeinschaft F. M. Hämmerle

Der Betriebsführer hoffe, nicht besonders betonen 
zu müssen, daß jeder selbst auf die Reinlichkeit dieses 
Gefolgschaftsraumes achte, denn ein Sprichwort sagt, 
„Wie man sich bettet, fo liegt man!" Achte jeder 
auf Ordnung, fo werde die Gefolgschaft viele frohe 
Stunden in diesem Raume genießzen können. 
Die Betriebsführung habe schon in den ver- 
gangenen Jahrzehnten großes Verständnis für die 
soziale Betreuung gehabt und hoffe, wenn die Ver- 
hältnisse es erlauben, daß noch viel auf diesem 
Gebiet geleistet wer den könne. 
In diesem Sinne übergab der Betriebsfühtet 
den Gefolgschaftsraum zur Benützung frei. 
Sch banke im Namen aller Gefolgschaftsmit- 
glieder bem Betriebsführer Herrn Franz Hämmerle 
für feine Worte und für bie Schaffung dieses schönen 
Gefolgschaftsraumes. Als Dank wollen mir den 
vollen Einsatz unserer Arbeitskraft geloben. 
Wir banken auch unferem Führer Adolf Hitler 
mit einem dreifachen Sieg Heil. 
Paul Schwendinger, Obermeister 
W 
Nach hartem Kampf 
Nach bittrer Not, 
Nach langem Sehnen 
Wieder ’s tägliche Brot. 
AN DIU 
Warmes Zimmer, 
Ein trautes Daheim, 
Man fühlt sich glücklich 
Im Männerheini. 
N G 
Mit ganzer Kraft, 
Mit Opfermut 
Tritt in die Schlacht 
Tür Deutschlands Gut. 
Willy Tait 
„Wir danken unserem Führer!" 
Am 13. lärz versammelte sich bie Gefolgschaft Gisingen im Gefolgschaftsraume zu einem kurzen Appell, 
um des Tages her Befreiung der Ostmark zu gebenken. — In Vertretung des Betriebsführers eröffnete 
Betriebsleiter Stütler ben Appell und erteilte fobann bem Betriebsobmann Rudolf Hirschauer das Wort. 
Er erinnerte an bie schicksalshafte Zeit vor 2 Jahren, wo unfere Heimat in bem einstimmigen Ruf erklang: 
„Wir banken unferem Führer!" sowie an bie traurigen Zustände vor ber Machtübernahme durch ben National- 
sozialismus in bet ©ftmark, benen er bie knapp 11/2 Jahre Aufbauarbeit bis zum Beginne des jetzigen 
Krieges gegenüberstellte. Er wies darauf hin, daß mir in bem uns aufgezwungenen Kriege alles baran setzen 
müssen, um ber Front ben Rücken zu stärken, was jeber in ber Heimat in ber Weise tun kann, daß er fein 
Möglichstes an Arbeit leistet. So können mir bem Führer unseren Dank für feine Befreiungstat am ein- 
deutigsten ausdrücken. Mit diesem Gelöbnis gehe bie Ostmark in das 3. Jahr nationalsozialistischer Arbeit. 
Mit einem dreifachen „Sieg Heil" auf unseren Führer unb den Liedern ber Nation schloß bie ber Zeit 
angepaszte schlichte Feier. Bachmann 
DER BETRIEBSS 
Der Winter hat nun sein Ende genonmen 
Bald werden die Frühlingstage kommen. 
Darum ein Appell an Mann und Frau 
Kommt zum Betriebssport, seit nicht so flau. 
PORT August Rederer 
Da kann man sich im Sport recht üben 
Nie wird man Glieders dimerzen kriegen. 
Denn wer sich bei Tag recht übt und streckt 
Der schläft bei Nacht bestimmt nicht schlecht. 46
	        
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