front und Betriebsgemeinschoft
Grüsze sandten: Amann Benno, Amann Josef, Burtscher Oskar, Bösch Oos. Robert, Bohle Franz Jos.,
gochter Paul, Bichler Anten, Battisti Viktor, Battisti Johann, Dobler Alfred, Ducati Karl, Eberhardt Led,
Eisenhofer Alois, Fäßler Ignaz, Feurstein Herbert, Fußzenegger Hubert, Fußzenegger Eugen, Gabrielli Erwin,
Glatzl Hans, Gottselig Josef, Grabher Edwin, Gindlhumer Rarl, Graller Peter, Gunz Alfons, Hager Anton,
Hagspiel Josef, Hämmerle IDD, Hämmerle Ludwig, Hämmerle Ernst, Hämmerle Josef, Hämmerle Fridolin,
Heinzle Georg, Hilbe Franz, Hollenstein Anton, Huber Eugen, Huber Hubert, Kaiblinger Leopold, Rees Rugust,
Kohler Ferdl, Kutzer Karl, Kutzer Edwin, Lingg Edwin, Tathis Josef, lathis Anton, layer Josef,
Teier Ferdinand, Tennel Gebhard, Toosbrugger Franz, Menning Johann, Ölz Anton, Glz Franz, Parziani
Albert, Reitbrugger Hans, Ruck Eugen, Sahler Raspar, Salzmann Johann, Sohm Arnold, Sohm Franz,
Schluge Gottlieb, Schweizer Josef, Spiegel Josef, Stecher Franz, Stonig Quido, Stump Hermann, Thurnher
Ernst, Vollmer Josef, Wehinger Franz, Wehinger Krthur, Wehinger Hans, Wohlgenannt Josef, Weichselbaumer
Franz, Winder Andreas, Winsauer Alwin, Zoppel Franz Taver, Zündel Ambros, Ziegler Eugen.
Auszüge aus den vielen Schreiben unserer Soldaten:
Der „Dreihammer" ist jene Zeitung, die
uns immer wieder Tut und Freude bringt, denn
aus dieser Zeitschrift ersehen wir, daß auch die Front
der Heimat dicht hinter uns steht. Wir grauen
Männer kämpfen diesmal nicht allein, sondern das
ganze Volk ist angetreten und kämpft bis zum
endgültigen Siege,
Es hat uns Soldaten sehr gefreut." Och
spreche hier in der Mehrzahl, denn wenn einer jo
etwas bekommt, bann ift es für alle. „Einer für
alle, alle für einen!"
... Es ift für mich immer ein freudiger Tag,
wenn ich Post von der Heimat erhalte und besonders
bet „Dreihammer" ift mein guter Freund.
... Wir wissen, daß bie Firma in biefer Zeit
ihre Pflicht voll und ganz erfüllt und wir werden
es ihr nach bem Kriege auch nicht vergessen.
... Besonders große Freude bereitet mir bie
„Dreihammer"-Zeitung. So kann ich bas Schaffen
und Wirken der geschlossenen Front in ber Heimat
mitverfolgen.
... Selbstverständlich iff die Freude immer
überaus groß und wir Solbaten können ja alles
gut brauchen. Aber noch größer ist das beglückende
Gefühl, von ber Heimat nicht vergessen zu werben
und das hat sich in biefem Entscheidungskampfe
schon zur Genüge erwiesen. Wir können mir verfiebern,
daß wir alles aufbieten werben, um bie
Tradition unserer Väter in Ehren zu halten.
... Ein kleines alltägliches Erlebnis aus einer
Macht auf Vorposten. Ein Kamerad und ich stehen
schon eine Stunbe an einem Waldrand auf Horchpoften.
Es ift nichts zu sehen in ber Dunkelheit und
unfere Augen vermögen nur bie wenigen Meter
vor uns abzusuchen. Umsomehr achten wir auf
jedes Geräusch. Da, etwa hundert Meter links vor
uns, steigt eine Leuchtkugel hoch und schon fällt ein
Schub von einem unserer Vorposten. Rurz darauf
antwortet eine französische Maschinenpistole. Es ift
also ein feindlicher Spätrupp ba. Unsere Köpfe
werfen wir ruckartig in bie Richtung des Schusses,
bie Augen bohren sich ins Dunkel ber Macht, bie
Gewehre sind entsichert und bie Handgranaten liegen
griffbereit vor uns. Aber es rührt sich nichts mehr.
— So halten wir treue Wacht, damit Uhr in ber
Heimat ruhig ber Arbeit nachgehen könnt.
... Wenn ber Solbat auch jedes Opfer auf
sich nimmt, um für bas nationalsozialistische Großdeutschland
bis zur äußersten Pflichterfüllung zu
kämpfen, fo bringt er babei ein Opfer für jeden
Deutschen, für jeben Arbeifshameraben in bet Heimat.
Es sollt jedem Deutschen bewuszt fein, daß es
in diesem uns aufgezwungenen Kampfe um Freiheit
und Ehre, um deutsches Lebensrecht geht. Gewiß ift,
daß unsere große stolze Station den Sieg mit unserem
Führer erleben wird.
Wir erwidern die Grüsze herzlich und wünschen weiterhin alles Gute.
Betriebsführung und Gefolgschaft. 63