filfred Eß
Bildstein Gebhard
Kus dem „Dreihammer" entnehme ich, daß
Sie auch dieses Jahr einem Teil bet Gefolgschaft
einen KdE-Urlaub ermöglichten. Mit Freude habe
ich auch gelesen, daß Sie uns Soldaten im kommenden
Jahre für einen Urlaub besonders berücksichtigen werden.
Drerel Franz
... Es freut mich immer wieder lesen zu können,
daßz die Heimat ruhig und voll Zuversicht der Zukunft
entgegen sieht. Es ist ein stolzes Gefühl, mit einer
solchen Heimat und solch unvergleichlichen Siegen
Deutscher zu sein. Wir Soldaten kennen nur einen
Gedanken: Der Sieg für ein freies und starkes
Deutschland wird unser sein.
Gaiblinger Rarl
. . . Für Euer liebes Paket danke ich aufrichtigen
Herzens. Ihr könnt versichert sein, daß uns das
Bewusztsein, von der Heimat nicht vergessen zu sein,
die Kraft verleiht, das Ziel unseres geliebten Führers
zu erreichen.
Gsteu Thomas
... Leider ist es mir noch nicht vergönnt an
den großen geschichtlichen Ereignissen aktiv teilzu-
nehmen, doch die Stunde wird nicht mehr allzu fern
sein, da ich am Werk unseres Führers mithelfen kann.
Häfele Bernhard
... Man freut sich, wenn man sieht, mit
welcher Fürsorge sich die Firma um ihre Gefolgschaft
bemüht. Ein kleines Versprechen nur können wir
geben: im Frieden wieder mit Freude und Tatkraft
mitzuarbeiten an der Weiterentwicklung des Betriebes.
Hämmerle Paul
... Diese kameradschaftliche Verbundenheit gibt
mir Kraft und Zuversicht für den sicheren Sieg.
Hämmerle Arthur
... und dahin gings im Lauf des Vormittags
in Richtung Frankreich. Es freute mich außerordentlich,
in letzter Minute noch einen Gruß in Form viel-
begehrter Zigaretten mit auf die Reise nehmen zu
können. Die TSV hatte uns mehrere Tale mit
Kaffee, Tee, Wurstbroten oder Suppe bewirtet. Von
den Grenzbefestigungen sahen wir wegen der Nacht
leider nichts. Bis zum Morgengrauen wälzten wir
uns auf den harten Bänken noch ein paarmal hin
und her, bis sich die ersten Granateinschläge längs
der Bahn zeigten. Alles drängte sich nun an die
Fenster. Bald sahen wir auch zerstörte Häuser, ge-
sprengte Brücken, einmal lag sogor eine Lokomotive
längs des Bahndammes in der Tiese. In einem
Bahnhof lenkte unsere Aufmerksamkeit ein riesiges
Eisenbahngeschütz, das von unseren Bombern kampf-
unfähig gemacht wurde und ein langer Lastzug auf
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