accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Dreihammer. Werkzeitschrift der Betriebsgemeinschaft F. M. Hämmerle

..Mos MnuPbrin nuvywuinn

Liebe Mutter!

Der Kindergarten bringt dem Kind soviel Freude und Erlebnisse, soviel frohe Stunden, die durch nichts

ersetzt werden können. Er ist die Stätte des Kleinkindes, WD es heranzwächst in einer Gemeinschaft, geführt

und betreut von der Liebe und Fürsorge der Kindergärtnerin, der Tante, wie sie die Kleinen heißen. Reine

Schule jofl der Kindergarten sein, sondern ein Hort der Freude, Gesundheit und Erziehung. Gesunde, frische,

frohe, tapfere, kameradschaftliche kleine Menschenkinder wollen wir heranziehen. Ob arm odet reich, ohne

Interschiede wachsen sie miteinander heran zu kleinen Kameraden und kennen nichts was sie trennt; sie sind

alle Deutschlands Kinder.

Die Erziehung zu Reinlichkeit, Ordnung, Disziplin und Kameradschaft, die gesundheitliche Betreuung durch

Gymnastik, Bewegungsspiele und ärztliche Untersuchungen, in der Gemeinschaft vieler Kinder, zeitigt so schöne

Erfolge, wie sie am einzelnen Rinde nie erzielt werden können. Der Kindergarten ist die Ergänzung zur Erziehung

 daheim. Tutter und Kindergarten müssen zusammenarbeiten, dann wird auch eine Jugend heranwachsen,

die mit Stolz und Freude deutsche Jugend genannt werden kann. Alle Gefolgschaftskinder sollen dazu gehören

und nicht abseits stehen müssen.

Also auf mit den Kleinen zur Tante und zu all den anderen kleinen Kameraden im Kindergarten, die

euch alle herzlich begrüßen werden.

Hilde Amann, Rindergärtnerin

Anmeldungen werden entgegen genommen im Werkskindergarten, Bergstraßze 29, von 10—11 Uhr.

Leibesübungen jetzt erst recht!

Der Führer hat zum großen Freiheitskampf
des deutschen Volkes aufgerufen und alle kraft
und Energie darf von nun an nur dem einen Ziele
dienen: Diesen Rampf zu einem siegreichen Ende
zu führen. Mit diesem Willen sind unsere Soldaten
an die Front gezogen. Mit diesem Willen haben sie
die polnischen, norwegischen, belgischen, holländischen
und französischen Armeen in einem unvergleichlichen
Siegeszug zerschlagen. Mit diesem Willen werden sie
auch unseren größten und letzten Feind — England
niederzwingen. Derselbe Wille beseelt aber auch alle
Volksgenossen in der Heimat an dem Arbeitsplatz,
der ihnen vom Führer zugewiesen wurde und den
sie bis zum letzten ausfüllen werden. Ruch sie haben
ihr Bestes zu geben, denn sie müssen nicht nur ihre
eigenen Aufgaben erfüllen, sondern auch die Arbeit
ihrer Kameraden die zum Schutze des Reiches ausgezogen
 sind und dort nicht nur ihre Kraft, sondern
ihr Leben einsetzen. In die Front der Arbeit aber
lind unsere Frauen und Mädchen miteingetreten,
denn die Krbeitleistung des Volkes darf nicht geringer
werden, sondern muß alles bisher Bestehende noch
übertreffen. Und dieses gemeinsame Schaffen an des
Reiches Bau ist das größszte und gewaltigste Erleben
unserer Zeit. No ch nie ist jenes Bekenntnis zur
Gemeinschaft, daß einer für alle und alle für einen
eintreten müssen, so sehr zur Wirklichkeit geworden,
wie gerade jetzt.

Hier erwächst nun für die Betriebssportgemein-Schaft
 eine gewaltige Aufgabe, die sie auf der bis

jetzt erarbeiteten Grundlage und in neuen Verhältnissen,

 die durch die große Arbeitsbeanspruchung
bedingt sind, zu berücksichtigen sucht. Gewiß werden
Schwierigkeiten in Platz- und Zeitbeschaffung eintreten.
 Schichtarbeit und vieles andere muß berücksichtigt
 und in Rauf genommen werden. Wir wollen
aber mit eisernem Willen unsere Aufgabe lösen, weil
wir wissen, daß wir dadurch einen zusätzlichen Dienst
an der Gemeinschaft leisten können und daß wir
dadurch Helfer sein können im Kampf um die
Freiheit und Stärke Großdeutschlands.

Wir wollen Leibesübungen betreiben, weil ihr
Wert, den wir ihnen im Frieden zugesprochen haben,
im Kriege genau so bestehen bleibt.

Wir wissen, daß wir durch die Leibesübungen
die Leistungsfähigkeit des Einzelnen und dadurch
des ganzen Volkes erhöhen können.

Wir wissen, daß wir in den Leibesübungen
Erholung und neue Kraft für die Arbeit holen
können und schliesslich wissen wir auch, daß wir
gerade jetzt die Wirkung der Leibesübungen gut
gebrauchen können im großen Freiheitskampf unseres
Volkes.

Rus dieser Erkenntnis heraus richtet die Betriebssportgemeinschast
 den Appell an alle Schaffenden,
an den Sportabenden die regelmäßig in der Woche
durchgeführt werden, teilzunehmen, den Körper dadurch
 cesund zu erhalten und mitzuhelfen an der
Festigung der Betriebssportgemeinschaft.

Alwin Albrich 137
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.