Betriebssport
Von unserem im Felde stehenden Betriebssport-
wart Ambros Zündel erhalten wir folgendes Schreiben:
Liebe Erbeitskameraden und - Rameradinnen!
Da ich über Weihnachten in Urlaub war, so habe
ich auf Einladung des
Betriebssportwartes
Martin Fußenegger
den Jahresappell un-
serer Sportgemein-
schaft besucht, der im
Rahmen eines Ka-
meradschaftsabends
im Schloßbräusaale
abgehalten wurde.
Unter Anwesenheit
des Herrn Siegfried
Rhomberg, der für
die Sportgemeinschaft
besonders viel übrig
hat und sonstigen
Die Zielrichter Werkfoto: Franz Beer
Gästen, eröffnete Sportwart Fußenegger den Jahres-
schlußzappell. Nach der Begrüßung gab er einen
inhaltsreichen Ueberblick übet die schönen Leistungen
der Sportgemeinschaft, die nur durch das gute Zu-
sammenarbeiten der Sportwarte nrit Erfolg gekrönt
wurde. Der neue Uebungsplan wurde von Sportwart
Pfanner erläutert. Heber die Abhaltung eines Schi
kurses sprachen die Schiwarte Alwin Albrich und
Josef Täser. Dann kam der gemütliche Teil des
Abends und es wurde bei den Klängen unterer eigenen
Kapelle viel getanzt und gesungen.
Liebe Arbeit-
kameraden und -ka-
meradinnen ich möchte
Euch nun für meinen
Vertreter Tart. Fusz-
enegger ersuchen, im
neuen Jahre wieder
mit viel Liebe und Lust
die Übungsabende zu
besuchen, damit unsere
Sportgemeinschaft in
diesem Jahr mit noch
mehr Gruppen auf-
treten kann wie bis-
her. Bei uns Deutschen
gibt es nur ein
Vorwärts. Stillstand bedeutet Rückschritt und wir
wollen uns doch das bis jetzt gesteckte sportliche Ziel
weiterhin vor Rugen halten.
Zuletzt möchte ich der Betriebssportgemeinschaft
meinen herzlichsten Dank aussprechen für das mir
von Sportwart Fußzenegger überreichte Weihnachts-
geschenk.
3. Sthi- und Rodelrennen der Betriebsgemeinschaft J. m. Hämmerle
Am Sonntag, den 9. Februar wurden die Schi-
und Rodelwettkämpfe der Betriebsgemeinschaf durch-
geführt. Trotzdem es tags vorher stark geregnet hatte
und man am Ziel in Watzenegg den Schnee faft suchen
muszte, hatten sich am
Start in Schwende-
Bach ungefähr 100
Schifahrerinnen und
-fahrer eingefunden.
Um 9 Uhr wurde
geftartet und das
Rennen bauerte bis
11 Uhr. Unfer Be-
triebsführer Franz
Hämmerle fuhr selber
im Rennen mit und
machte nachher beim
Ziel noch Film- und
Fotoaufnahmen.
Der Betriebsführer filmt das Betriebsschirennen Werkfoto: Franz Beer
Nachmittags 2 Uhr starteten bann die Rodler
und Rodlerinnen in Rehlegg. Die Rodelbahn war
leider nicht nach Wunsch der Rennfahrer, ba fie erstens
sehr kurz unb zweitens ziemlich weich war. Das Ziel
mußte bis an den
Haidacher Rank hi-
nauf verlegt werben.
Trotzdem war auc
hier bie Beteiligung
fehr. groß. Es star-
teten 14% Männer u.
100 Frauen. Auch das
Robelrennen verlief
ohne jeglichen Unfall.
Große Heiterkeit er-
weckten unsere Renn-
fahret als fie bein
Heimgehen den Rodel
auf ben Schultern
tragen mußten. 10