über die erfüllte Pflicht, die Schöpferfreude.
Arbeit ift Dienst an der Volksgemeinschaft, der
eine schafft für den andern — keiner kann sich ab-
sondern. Wir alle sind durch die gemeinschaftliche
Arbeit auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden
und jeder Arbeiter, wo immer er tätig ist, ift zu
achten als wertvoller Teil des Volksganzen.
Wenn das Wort „Arbeiter" früher einen schlechten
Klang hatte wenn man vom nur Arbeiter sprach,
so ift dem nun anders, denn in unserem Staat gilt
das Wort des Führers: „Es gibt nur einen einzigen
Abel, ben Abel her Arbeit". Früher war oft Selb
unb Besitz, Bildung und sogar Seburt für bie Wer-
fung des Menschen ausschlaggebend — heute gilt nur
eines: wer — an welcher Stelle es auch fei — feine
Pflicht im Dienste an bet Gemeinschaft des Volkes
erfüllt, ber ift ein guter Deutscher, ein guter Kamerad —
ein echter Nationalsozialist.
Wie ber Kompanieführer im Heeresverbande,
so muß sich ber Betriebsführer auf feine Gefolgschaft
verlassen können, Vertrauen steht gegen Vertrauen
unb wie in guten fo stehen auch in schlechten Zeiten
alle zueinander. So herrscht gute Kameradschaft unb
biefe, mit gegenseitiger Hilfsbereitschaft gepaart, gibt
Kraft unb macht. Das bindende Zwischenglied ift —
ähnlich ber Mutter ber Kompanie — Der Betriebs-
obmann, ber über Wohl unb Wehe ber Gefolgschaft
zu wachen, zu mildern, was hart unb auch seinerseits
zur Vertiefung unb Verinnerlichung ber Kameradschaft
beizutragen hat. Und bie Gefolgschaft selbst: jeder
sieht im andern ben Kameraben, ein gleiches Geschick
umschlieszt alle, mit-freuen unb mit-leiden wird ben
Ring noch enger schlieszen.
So wie unsere Soldaten in treuer Rameradschaft
sic Sieg um Sieg holen, wie sie unentwegt Strapazen
auf sich nehmen, fo stehen wir geschlosen hinter ihnen,
beim bie Heimat schmiedet bie Waffen, mit denen fie
kämpfen unb fiegen unb fo ift letzten Endes auch
ber Arbeiter in ber Heimat Mitträger des Sieges.
Wenn wir nun cor ber letzten Abrechnung stehen,
wenn Kleinmütige meinen: Napoleon ging in Ruß-
land zu Grunde, fo fei ihnen gefagt:
Tiapoleon war nicht Hitler,
Napoleon ging im Winter nach Rußland
unb wir im warmen Sommer
unb Napoleon hatte nicht die deutschen Soldaten
unb Waffen!
Tögen unsere Feinde in ihrem Fanatismus
alles daransetzen bie weiße Rasse zu vernichten, ganz
Europa hat endlich erkannt, baß bie Gefahr vom
Judentum Englands unb im Osten droht unb wir
kämpfen bis ber Sieg, an ben wir felsenfest glauben,
unfer ift. lögen leckerer darüber reden unb beuteln,
mögen bic unsinnigsten Gerüchte immer wieber auf.
tauchen, wir haben oft genug erlebt, wie als noch
so wahr geschilderte Tatfachen in nichts zusammen-
fielen; hütet euch vor Meckerern — fie werben sich
selbst unmöglich machen.
Politik ift nichts anderes, als ein ständiges
Ringen um das Leben des Volkes unb Krieg ist
bie Fortsetzung biefes Ringens mit anberen, härteren
Waffen. In biefem Krieg geht es nicht mehr Tann
gegen Mann, sondern, wie bie Luftangriffe auf Sied-
lungshäuser unb kulturelle Sauten beweifen, um das
Sein von Volk gegen Volk — Rasse gegen Rasse.
Wir alle sind Solbaten ber deutschen Station:
ber Soldat im grauen Rock unb fein Bruder, bet
Solbat im Arbeitskleid; nicht auf das Leben des
Einzelnen kommt es an, sondern barauf, baß
unfer Volk lebe, baß unfere Frauen unb Rinder in
einer glücklichen Zukunft leben — das ift das Wich-
tigfte unb dafür führen wir biefen Krieg, bafür
kämpft jeber an feinem Platze. Wir haben ber Welt
fo viel gegeben an Obren unb Schöpfungen, bie nur
bet deutsche Seift ersinnen konnte unb nun follen
wir zurücktreten, Rulturgenüsse sollen uns erschwert
werben?
On biefem Ringen mit bem Judentum ber ganzen
Welt iff bet Einsatz jedes Einzelnen notwendig, es
geht nicht an, baß ber Soldat frühzeitig Feierabend
macht, unb genau so wenig, baß Befriebsführung
unb Arbeitskameraden leichtfinnig im Stiche gelaffen
werben, baß kostbare Arbeitsstunden vergeudet werben,
jeber hat an feinem Platze bis zum Äußersten feine
Pflicht zu erfüllen! Die Freiheit, tun unb laffen zu
können wasbeliebt, gibt es in unferm Staate nicht, jeber
ift als Einzelner demGanzen verbunden.Wir kennen das
Führerwort: „Ich kenne biefe Freiheit nicht, ich hab
kein Familienleben, nur Sorge für mein Volk Tag
unb Macht — aber eines hat ich — bie Liebe dieses
Volkes unb biefe ist mit mehr Wert, als alle Frei-
heit ber Welt„. Nun wohl, ber Führer kann sich
auf uns verlassen unb im Herzen bitten wir: „Herr-
gott, fegne das Schwert, das ber Führer ergriffen
hat, gib ihm Kraft, baß er uns zum Siege führe,
aber gib auch uns Kraft, ihm zu folgen unb mit ihm
zu kämpfen, im Leben — unb fei es auch im Sterben •
Ergriffen bankten bie Gefolgschaftsmitgliedet
bem Redner, bie tiefdurchdachten Schilderungen hatten
Beifall unb Zustimmung aller Anwesenden gefunden.
Betriebsführer Franz Hämmerle dankte Pg-
Ong. Jacoby unb grüßte ben Führer, ben gröszten
Strategen aller Zeiten, mit einem dreifachen Sieg-
Heil in das bie Gefolgschaft begeiftert einstimmte.
Mit ben machtvoll gesungenen Liedern bet Nation
wurbe bie Kundgebung — ein Feierstunde zwischen
Front unb Heimat — geschlossen.