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Full text : Dreihammer. Werkzeitschrift der Betriebsgemeinschaft F. M. Hämmerle

100 °/o ber Srjeugniffe mußten
durch einen jüdischen Vertreter,
durch das jüdische Raufhaus
gehen, bie beim Einkauf bie
Preise fo stark drückten, ba der
Segen seines Geschäftes „der
billige Einkauf" war.

Sehen Sie, meine Arbeitskameraden,
 so waren bie Betriebe
nicht mehr in ber Lage günstige
Arbeitsbedingungen zu schaffen
und schöne Löhne ben Gefolgschaftsmitgliedern
 zu bezahlen.
Wir Nationalsozialisten, in Sonderheit
 ber Führer selbst, hat
dieses Problem erfaßt, unb feit
dem Jahre 1933 alles daran
gesetzt um ben Juden aus bem
Wirtschaftsleben auszusch alten.
Rein Jude durfte mehr Handel
treiben unb fo konnten bie Betriebe
 aufatmen, fie konnten be
ginnen bie Sünden ber Vergangenheit
 auszumerzen unb anftänbige
 Arbeitsbedingungen unb
Löhne zu schaffen. Aber bann
kam wieder etwas anderes. Denn
kaum, daß ber Jude ausgeschaltet
 war, kam eine zweite Krise,
eine schwierigere Krise, bie uns
ebenfalls durch ben Juden Rohstoffsorgen
 brachte. Da in Deutschland
 ber Jude nichts mehr zu
Jagen hatte, aber bafür in ber
Welt, in England, in Frankreich,
in Amerika unb in allen Ländern,
 bie bie Rohstoffe ber Welt
beherrschten, behaupteten die Juden
das ganze Recht. Aus Rache,
daß man ihren Rassegenossen
in Deutschland Halt geboten hatte,
hatten Jie Deutschland ben Boykott angejagt, Jie
sorgten bafür, baß man keine Waren mehr in
Deutschland kaufen solle unb bie Folge bacon mar,
baß mir keine Devisen mehr hatten, weil wir keine
Erzeugnisse mehr ins Ausland verkaufen konnten.
Unsere Industrie roar zu 90 °/o gezwungen, ihre
Rohstoffe — Wolle, Baumwolle usw. — im Rusland
 zu kaufen unb mir konnten das nicht mehr,
weil uns bie Devisen fehlten. Als es uns damals
1934 gelang im Kltreic ben 8 Millionen Arbeitslosen
 nach unb nach Arbeit zu geben, als bie anberen
Betriebe Menschen einstellten, ba mußte bie Tertil-Industrie
 50 Stunben, bann 36 Stunben unb es gab

Tertilbetriebe, bie froh fein durften, menn fie 24 Sib.
in ber Woche arbeiten konnten. Da hat ber Nationalsozialismus
 burch ben Vierjahresplan Abhilfe geschaffen.
 Es ift uns gelungen, bie Rohstoffbasis durc
Schafzucht, Flachs- unb Hanfanbau sicherzustellen,
bie Runstseidenproduktion mürbe vergrößert, Zellwollfabriken
 murben förmlich aus bem Boben gestampft
unb 1936/37 maren mir bann foroeit, baß mir aufatmen
 konnten unb bie Betriebe wieder voll arbeiten
unb dadirc mehr produzieren konnten. Wir im
Altreic waren nicht mehr oom Juden abhängig unb
konnten beffere Arbeitsbedingungen schaffen. 1937
hat mancher Betrieb ben 50—60 Pfennig-Stunden­ 127
            
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