wechselten ab, sodaß zuletzt noc ein Muskelkater übrig
blieb. Ein Kameradschaftsabend beschloß die von
24 Teilnehmerinnen aus Tirol und Vorarlberg besuchte
Schulung.
Übungswart Jofef Pfanner sprach dann noch
kurz über den zu Weihnachten geplanten Rameradschaftsabend
und feilte mit, daß die Titwirkenden
in den nächsten Übungsstunden hierüber Bescheid
erhalten, ohne näher auf das beabsichtigte Programm
einzugehen.
Abschließend sprach der Jugendwalter Armin
Fußenegger über Sinn und Zweck des Betriebssportes
und hob hervor, daß der Sport mithilft uns im
Glauben an den Sieg zu stärken und daß der heutige
Kampf für die Zukunft Deutschlands geführt wird,
damit jeder deutsche Mann feine ihm gebührende
Geltung und Achtung finde. Durch den Sport wird
die Jugend gestärkt und erhält die Kraft, die fie
braucht zur Erhaltung des gesunden Körpers und
Geistes und nicht zuletzt für das Vaterland.
Abschließend dankte Betriebssportwart Susen,
egger der Firma, dem Betriebsführer und Betriebg.
obmann, allen Mitarbeitern, der Frauenwalterin und
Sportlern für die Unterstützung und Mitarbeit mit
der Bitte, mit ihrer weiteren Hilfe rechnen zu dürfen
Sportwart Alwin KIbrich sprach bann noch
eigens im Namen aller, dem Betriebssrortobmann
Martin Fusenegger ben Dank aus für bie Diele
Arbeit, Zeit unb Mühewaltung, bie er während des
ganzen Jahres geopfert unb aufgebracht hat um
dies alles zu verwirklichen.
Mit einem dreifachen Siegbeil auf unferen Führer
unb bem Liede „Schaffendes Volk" wurde ber Appell
geschlossen.
Es gelangten bann noch einige Sportfilme zur
Vorführung, bie fo eingeflochten, einen netten Übergang
vom Ernsten ins Heitere bildeten. Es wurde
bann noch musiziert unb gesungen, gelacht unb ge»
scherzt unb jeder bat babei einen anregenben netten
Abend verlebt.
Tgihnodtofel 1941
Wie in den letzten Jahren so wird auch heuer wieder im Schloßbräusaal ein
Kameradschaftsabend veranstaltet, zu bem ber Betriebsführer alle firbeitshameradinnen
unb -Kameraden unb bie Frauen unserer Solbaten herzlich einladet.
Der Betriebssport, die Theatergruppe, bet Werkchor unb bie Werkmusik werden
sich bemühen, durch schöne flufführungen alle Arbeitskameraden zu erfreuen.
Bei biefem finlaß roirb ber Betriebsführer nebenstehende firbeitsjubilare durch
Übergabe bet Plakette unb ber Treuezuwendung ehren.
Betriebsappelle in den Werken Steinebach und Sägenneubau
Am 10. Dezember 1941 hielt ber Reichsredner
Pg. Ste cker in ben beiden Werken je einen Betriebsappell,
zu bem sich in ben Gefolgschaftsräumen
bie gefamte Belegschaft versammelte.
Mit Spannung verfolgten alle Anwesenden bie
Ausführungen des Redners, ber in treffender Weise
bie heutige politische Lage umritt. Der Eintritt Japans
— unferem Verbündeten im Dreimächtepakt —
in ben Krieg hat gezeigt, daß ganze Aufräumungsarbeit
mit ben jüdischen Plutokraten in England unb
Amerika geleistet wird.
Auch dieses neue Ereignis roirb nichts an bem
Siegeszug unferer Solbaten ändern können, benn
eines steht feft, das grobe Ringen ber jungen Nafionen
gegen bie alte Welt iff bereits entschieden;
heute schon kann gefagt werden, bah der Bolschewismus
als eine erledigte Angelegenheit angesehen
werben kann.
Mit begeisterten Worten wies er auf bie gewaltigen
Leistungen unferer Soldaten an ber Front
unb rief alle Arbeitenden in ber Heimat auf, um
ferem Führer, ber uns bisher nur von Sieg zu Sieg
geführt hat, das ganze Vertrauen zu schenken, keine
Opfer zu scheuen, nicht gleich wegen jeber Kleinig*
keit zu meckern, benn an ben Leistungen unferer
ruhmreichen Solbaten gemeffen, sind bie Opfer in
ber Heimat nur winzige Kleinigkeiten.
Das Vorarlberger Volk, fagte er, ist in biefer
Hinsicht in Ordnung, es treten nur hie unb ba wenige
auf, bie noch abseits stehen. Jeder Einzelne hat
bie Pflicht auch biefe aufzurütteln unb ihnen begreiflich
zu machen, bah jedes Große in ber Welt
hart errungen werben muß, umfo schöner wirb bann
ber Sieg.
Reicher Beifall lohnte ben Redner. Mit einem
breifachen Siegheil auf unferen Führer unb bem Singen
ber Eieber ber Nation würbe ber Appell geschlossen. 138