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Full text : Dreihammer. Werkzeitschrift der Betriebsgemeinschaft F. M. Hämmerle

Gefr. Röb Robert . . . Bin an der Ostfront verwundet
worden und befinde mich derzeit in einem Heimatlazarett. Geht
mir schon wieder sehr gut, sodaß ich in Bälde zur Truppe 31t =
rückkehren kann.

ff-Rottf. Lochmahr Karl... Ich wünsche all Jenen,,
die heute noch über dieses ober jenes, das ihnen nicht passt und.
sie vielleicht in ihrer Bequemlichkeit stört meckern, daßz sie ein-.
mal sehen könnten, wie diese Horden mit ihren Opfern umgeben.

Soldat Luger Walter ... Möchte auch gerne einen
Abstecher an bie Ostfront machen und bort eingesetzt werden,
trotzdem ich weiß, daß bort mehr geleistet werden muß.

Soldat Nenning Hilar ... Herzliche Grüße sendet Euer
Arbeitskamerad fern bet Heimat als Kämpfer Großzdeutschlands
aus bem heiszen Afrika.

Gefr. Schluge Gottlieb ... Unsere Heimatfront zeigt
immer wieder, wie gut sie mit uns Solbaten ift. Nicht umsonst
erfüllen wir unfere Pflicht bis zum siegreichen Ende.

Soldat Vetter Oskar ... ba wir alle an ber Front
und in ber Heimat zusammenhelfen, kann ber Sieg nicht ausbleiben.


Obgefr. Vollmer Josef .. . wenn wir auch noch so weit
non ber Heimat sind, erreicht uns doch ber „Dreihammer" auf
ben wir mit befonberer Begeisterung warten ...

Liebe Soldaten!

©ie Dreihammerzeitung von Jänner 1942 würbe Euch am
26. gebet unb bie vom geber am 6. März 1942 zugesandt.
Ebenso gehen in bet Zeit vom 6.-12. März bie Jllustrierte
unb das Tagblatt ab.

Die Schriftwaltung

San. Soldat Rüdisser Bruno . . . Eure Feldpostsendung
mit herzlichem Dank erhalten und freut es uns immer sehr,
daß Heimat und Front so zusammenhalten und kann in diesem
Sinne ber Sieg nicht ausbleiben.

Gefolgschaftsmitglied Angust Roderer, Werk Gisingen, grüßt alle im Einsatz stehenden Arbeitskameraden und

widmet ihnen:

Liebe Soldaten und Kameraden!

Verzeiht mir, daß ich nicht jedem persönlich schreiben kann, denn alle die Feldpostnummern weis ich
nicht, auch find mit infolge unseres großen, weit verzweigten Betriebes bie meisten Namen nicht bekannt

obwohl wir doch alle Rameraden finb.

Als der Führer Euch zum Kampf gerufen
gegen Feinde, bie ben Weltkrieg schufen.
Durchdrang bie Kunde wie vom Druck befreit,
Denn jeber Deutsche stand bereit.
Ihr habt ben Ernst ber Zeit empfunden
Es fielen nicht schwer bie Abschiedsstunden.
Denn Ihr liebt ben Führer unb Soldatenpflicht
Darum vergessen wir Euch in ber Heimat nicht.

In manchem Sturm bei Tag unb Nacht
Habt Uhr gesiegt gen Übermacht.
Beschützt uns vor bem Feinde jetzt,
Denn Ihr habt stets ein treues Herz.
Zuhaus bie Lieben, Weib unb Kind,
Die um Euc auch in Sorge finb.
Doch Ihr liebt ben Führer und Soldatenpflicht
Darum vergessen wir Eucin ber Heimat nicht.

Bei Wind unb Wetter, in Schnee unb Eis
Kämpft Ihr für Deutschlands Siegespreis.
Bei Euch gibt es kein Klagen,
Uhr unfere tapferen Kameraden.
Euer Tut, mir wissen, er niemals sinkt.
Denn eine beffere Zukunft winkt.
Denn hr liebt ben Führer unb Soldatenpflicht
Darum vergessen mir Euch in ber Heimat nicht.

In ber Heimat, in jebem Betriebe
Arbeiten mir mit Freud unb Ciebe.
Der Opfersinn soll uns begleiten,
Wir mallen Euch nur Freude bereiten.
Denn menn Ihr kommt zu uns zurück
Erwartet Euch das Heimatglück.
Weil Ihr ben Führer unb bie Heimat liebt,
Vergessen mir Euc auch im Felde nil.

Und menn bann einft bie Siegesfahnen wehen.
Wollen wir an Eurer Seite gehen.
hr habt gekämpft ums deutsche Recht
Unb unfere Hilfe war auch nicht schlecht.
Dann wird zum Dank das Lied neu erstehn
In ber Heimat gibts ein Wiedersehn.
Den Führer unb uns habt Uhr stets geliebt,
Das vergessen mir Euch im Leben nit. 19
            
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