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im Betrieb Steinebach errichtet und zwar im früheren
Stück Trockenhaus—(Hänhe),—dem- Heutigen Wohnhaus
Steinebach 16 (Ochlößle). Ruch hier wurde der
gleiche Zweck wie im Gütle verfolgt und auch hier
war die Teilnahme so groß, daß nach 9 Jahren ein
größerer, geeigneter Raum zur Unterbringung der
Küche gesucht werden mußte; 1904 wurde sie in der
früheren Mühle (Müllergasse 15) untergebracht. Tan
dachte damals, daß die nun geschaffene, geräumige
und schöne Küche eine vollendete Einrichtung sei,
täglich konnten annähernd 100 Mittagessen ausgegeben
werden, ein Beweis, wie die Gemeinschafts-Verpflegung
schon damals begrüßt wurde. Die Befreuung
der Rüche wurde einem Arbeiter anvertraut.
Die Chefs versäumten nicht, öfters durch eine
Kostprobe in der Rüche sic von der Güte und Zulänglichkeit
des Gebotenen zu überzeugen oder selbst
ihr Mittagessen dort einzunehmen. Die Rüche wurde
somit der Gefolgschaft zum Bedürfnis und wieder
mußte infolge der zunehmenden Beanspruchung an
die Vergrößerung geschritten werden; die fortschreitende
Vergrößerung der Betriebe brachte eine steigende
Arbeiterzahl und damit eine immer größere Besucherzahl
der Rüche mit sich. 1939 wurde die Rüche neuer-Iic
verlegt und dafür die ebenerdigen Räume im
seinerzeitigen Mädchenheim Oberdorf verwendet. Hier
nun entwickelte sic die Werksküche rasch zu ihrer
heutigen Erösze; keine Mittel wurden gescheut, um
eine Einrichtung zu schaffen, die allen neuzeitlichen
Anforderungen entsprechen sollte.
Wurden schon in normalen Zeiten an die Werkg-Rüchen
hohe Anforderungen gestellt, so mussten die
Leistungen im Kriege bedeutend erhöht werden 1tm
dem Grundsat treu zu bleiben! „Die gute Küche
Steinebach 16, ebenerdig von 1891 bis 1904
schafft gesunde und gute Arbeiter."
Die dritte Werksküche der Fa. E. ATt. Hämmerle
wurde im Jahre 1895 im Werk Gisingen errichtet.
Nach einer später erfolgten längeren Unterbrechung
des Rüchenbetriebes steht nun die neuerliche Errichtung
und Inbetriebsetzung einer Werksküche in Gisingen
nach dem Muster der neuen Anlage im Mädchenheim
Dornbirn-Oberdorf bevor.
Küche Oberdorf, Speiseraum
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Der ganze Werdegang unserer Werksküchen
bis zum heutigen Tage gibt ein deutliches Bild von
der Notwendigkeit und dem Verständnis für Gemeinschaftsverpflegung
und dies umsomehr, jetzt im Kriege-„Gemeinschaftsverpflegung"
findet heute besondere
Beachtung die ihr sowohl von Seite der Betriebs-Führung
und nicht zuletzt von Seiten der maßgebenden
und beratenden Stellen der Partei wie DAJ, Ernährungsamt
usw. jederzeit entgegengebracht werden.
Aibrich.
Josef, Allgäuer
Bachmann Ign
Josef, Bochier
Stanz, Dalpulc
Alfred, Dönz
Karl, Dünser:
bofer Luis, €h
Germann, For 58