Krieg" (Tert von Churchill und Musik von Roosevelt).
Wir Deutschen gönnen ihnen diese Emigranten
und sind froh und glücklich, daß unsere Feinde damit
so reichlich gesegnet sind, daß jedes Blatt und
jede Zeitung ihren Leibemigranten vom Geschlecht
der Kraftmeier und selbstgefälligen Spießer bekommen
hat. Wir sind so selbstlos, daß mir ihnen davon
noch mehr wünschen, damit fie sic in eine
Wolke von Dummheit, Ueberheblichkeit, Gottähnlichkeit
und Selbstbetrug einhüllen. Um fo schrecklicher
wird der Zusammenbruch, das Erwachen und damit
die Katastrophe bei unseren Gegnern fein.
Wir muffen demgegenüber nüchtern und klar
fein. Der Führer ift unfer Lehrmeister. Bei allem
Ernst und bei aller Schwere bet Aufgaben ift er
ber größte Optimist. Gerade weil ber Führer bie
umfassendste Uebersicht über bie Dinge, Ereignisse
unb Geschicke hat, weil er feine Mittel unb bie
feiner Segner abschätzen, wägen unb bemeffen kann,
weil ber Führer in allem unb jebem rechnet, überlegt
unb kalkuliert, deshalb ift er fo sicher in ber
Gewiszheit des Sieges. „Ich weiß nicht, wann ber
Krieg beenbet ift, aber daß wir ihn mit bem granbiofeften
Sieg aller Zeiten beenben, das weiß ich!"
Und ebenfo spricht ber Reichsmarschall, ber treue,
unerschütterliche Paladin des Führers.
Diese unumstößliche Siegeszuversicht ift immer
wieder verbunden mit ber ebenfo unerbittlichen Forberung
ber Führung an bie deutsche Nation, an
alle, Mann unb Frau, jung unb alt, in Stabt unb
Land:
Arbeitet unb kämpft, schafft mehr Waffen unb
Munition, seid fest im Glauben unb in ber Treue,
steigert eure Leistung unb euren Einsatz, haltet feft
unb laßt das Schicksal nie los. Wit packen es,
wenn wir wollen. Sage mir keiner, er kann nicht
mehr. Denn erstens:
Eine siegreiche Armee wirb nie müde,
unb zweitens: es gibt noch gar zu viele Menschen,
auch bei uns, die vom Kriege noch gar nichts verspürt
haben. Es genügt nicht, daß in biefem Kriege
keiner mehr schieben, Hamstern unb verdienen kann;
es ift wichtig unb notwendig, zu erkennen, daß alle,
aber auch alle gefunben deutschen Menschen alles,
ihre Kraft, ihre Zeit, ihren Fleiß unb ihren Einsatz
hergeben, bamit wir biefen Krieg total unb schnell
gewinnen.
Uc hatte kürzlich bie Betriebsobmänner unb
Betriebsführer des Ruhrbergbaues zusammengerufen,
um mich mit ihnen unb bem Herrn Reichs-Kohlenkommiffar,
Pg. Pleiger, eingehendst unb gründlich
über alle Fragen unb Probleme ber Kohlenförderung
auszusprechen. Wir wiffen, welche Leistungen ber
deutsche Bergmann bisher vollbracht hat, unb es
könnte fast als vermessen gelten, noch mehr Don
ihm zu verlangen. Jedoch wir müssen es, ber Solbat
vollbringt ja auch täglich in tausenden von
heldenhaften Beispielen übermenschliche Taten. Uc
weiß, baß ber deutsche Bergmann unseren Appell
hört unb befolgt. Ich war fo stolz auf unfere Betriebsobmäuner,
bie in seltener Klarheit bie Probleme
sahen unb in selbstgewählter, freiwilliger unb
verantwortungsbewußter Härte Forderungen aufstellten,
bie ben Rriegsnotwendigkeiten unbebingt
Rechnung tragen.
Da ift nichts mehr von alten Marxisten, sonbern
das sind stolze, einsichtige, tapfere unb leistungsbereite
deutsche Arbeiter. Einer wie ber anbere waren
fie nicht nur bereit, bie Forderung auf mehr
Leistung zu erfüllen, fonbern fie zeigten in Vernunft
unb Wissen Wege unb Tittel auf, um fie zu übertreffen.
Ohne Phrasen unb ohne Aufgeblasenheit
brachten fie ihre Vorschläge, bie Hand unb Fuß
haben. Diefe harten Männer ber Arbeit, bie Dor
Ort manchen Gefahren ins Auge sahen, lehnen jebe
falsche Solidarität mit fremdländischen Arbeitskräften
ab. Sie haben sich unb ben deutschen Arbeiter zu
Rasse- unb Nationalstolz erzogen. Die Dielen Millionen
Ausländer, bie in unferen deutschen Fabriken
arbeiten, sind keinerlei ideologische Gefahr, selbst
wenn ein marxistischer Funktionär unb Kommissär
unter ihnen wäre, ber mit ber Abficht nach Deutschland
kam, bie deutschen Arbeiter marxistisch zu perseuchen.
Der Bazillus ift nur bann eine Gefahr,
wenn er ein Lebenssubstrat finbet. Der deutsche Atbeiter
ift abfolut imun. Wenn jemand angesteckt
wirb, ift es ber Ausländer, ber vom National-Sozialismus
überwältigt unb überzeugt wirb. Auch
hier zeigt fich bie Stärke unb Größe unferer herrliehen
unb starken Idee. Senau fo wie ber Nationalsozialist
als Solbat ber Ostfront kraft seines stärkeren
Glaubens ben Bolschewisten befiegt, genau
fo überwinbet unb überzeugt ber nationalsozialistische
Arbeiter bie fremben Arbeiter.
So sprechen bie Betriebsobmänner voll Stolz
unb Senugtuung von ihren deutschen Kameraden.
Und ein anderes wiffen biefe hatten unb prächtigen
Männer zu berichten. Der deutsche Arbeiter, für
ben fie sprechen, weiß auch, baß es auf bie letzten
zehn Prozent ankommt. Es genügt nicht, fo viel
Waffen unb Munition zu haben, baß wir unferen
Segnern standhalten können. Es genügt nicht, uns
vor unferen Segnern einen schwachen Vorsprung zu
sichern, ber es uns ermöglicht, hier unb ba, fo wie
es uns ber Bolschewist unb bie Großszbestie Stalin
vorererziert, Vorstöße zu machen, fonbern wir müssen
Panzer, Pak, Kanonen, Munition, Flugzeuge, Unterfeeboote
unb vieles anbere in fo genügenber, reich- 93