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Full text: Dreihammer. Werkzeitschrift der Betriebsgemeinschaft F. M. Hämmerle

Gebhard, Rusch Alfred, Rützler Anton, Rützler Heribert, 
Rusch bans, Rusch Josef, Rusch Paul, Salzmann Josef, Salz- 
mann Julius, Sinn Anton, Sohm Hermann, Sohm Arnold, 
Sohm Julius, Sottopietra Arthur, Sottopietra Bruno, Spend- 
lingwimmer Ednard, Spiegel Josef, Sutter Werner, Schett 
Anton, Schneider Er st, Schwärzler Hans, Schwendinger Ju- 
Iius, Schwendinger Franz, Schwendinger Hans, Schwendinger 
Hugo, Schwendinger Karl, Hohmeister, Schwendinger Norbert, 
Schwimmbacher Franz, Streitler Ferdinand, Ster Rudi, Stump 
Hermann, Thaler Erwin, Toth Stefan. Thöni Josef, Trotter 
Ernst, Türtscher Gottlieb, Troll Jojef, Ulmer Edwin, Undeutsch 
Gerhard, Urthaler Florian, Urban Quido, Vetter Oskar, Bölkl 
Karl, Vogel Josef, Vollmer Josef, Walser Anton, Weber 
Hermann. Wehinger Adolf, Wehinger Ernst, Wehinger Hans, 
Winder Albert, Winder David, Winsauer Albert, Winkler 
Eugen, Winsauer Alwin, Wohlgenannt Edwin, Wohlgenannt 
Josef, Zech Ferdinand, Zumtobel Armin. 
Am 1. Juli 1943 fand im großen Appellraum des Werkes 
Steinebach ein 
Betriebs - Appell 
statt, an dem die Gefolgschaft sämtlicher Betriebe teilnahm. 
Der Betriebsführer begrüßte Oberleutnant S p a n g e n - 
berg, der zu dieser großen Betriebsgemeinschaft in mar- 
kanten und verständlichen Worten über das heutige Zeit- 
geschehen sprach. 
Der Inhalt seines Vortrages fand allgemein lebhafte 
Aufnahme und Zustimmung. 
* * * 
Im Betrieb Gütle sprach im Rahmen eines Betriebs- 
Appelles Kreisstabsamtsleiter Dr. Reiter zur Gefolgschaft. 
Pg. Reiter behandelte das Thema: „Die Haltung des 
Deutschen im Kriege". Seine Ausführungen wurden mit gro- 
ßem Interesse verfolgt und er zeigte an Hand von ge- 
schichtlichen Beispielen, daß ein Volk, das sich seiner Stärke 
bewußt ist, nie unterliegen kann. 
Betriebsführer Ing. Rudolf Hämmerle dankte dem Redner. 
Sommersporttag der Betriebe 
am 16. Juli 1943 auf dem Zanzenberg. 
Ringspiele der weiblichen Gefolgschaft 
Am 16 Juli 1943 wurde unter Beteiligung der gesamten 
Gefolgschaft der diesjährige Sommersporttag durchgeführt. Sämt- 
liche Betriebe marschierten zu diesem Zwecke dem Oberdorf zu, 
um sich von hier aus unter Vorantritt der Musikkapelle auf 
den Zanzenberg zu begeben. 
Mac einer Ansprache des Betriebsführers wurden dort- 
selbst unter der Leitung des Uebungswartes Pfanner die vor- 
geschriebenen sportlichen Übungen durchgeführt. 
Es hat sic wieder einmal gezeigt, daß Sinn und Zweck 
dieses großen sportlichen Appelles voll und ganz erreicht wurde 
und daß die Gefolgschaft unseres Betriebes wiederum den gu- 
ten Willen, mitzumachen, unter Beweis gestellt hat. 
Zum Schlüsse richtete der Betriebsobmann noch einige 
Worte an die Gefolgschaftsmi glider und schloß den Sport- 
appell mit einem „Sieg Heil!" auf den Führer. 
Von den Werkfrauen. 
Auf Einladung des Betriebsführers verbrachten 10 Werk- 
Frauen aus Köln einen 14 tägigen Erholungsurlaub in Rickat- 
schwende. Fast während der ganzen Zeit ihres Aufenthaltes 
war das Wetter schön und die Rölner Werkfrauen nützten 
dies richtig aus und lernten so unsere schöne Heimat kennen. 
Die Rölner waren immer froher Laune und brachten 
ihre dankbare Freude über das Gebotene in einer, ihrem leb- 
haften rheinischen Temperament entsprechenden Art zum Rus- 
druck, die uns immer wieder überraschte, besonders wenn wir 
daran dachten, wieviel schweres Leid diese unsere Kameradinnen 
in der letzten Zeit erleben mussten. Wir dürfen uns wahrhaftig 
alle ein Beispiel nehmen an ihrem starken Lebensmut und an 
ihrem Glauben an den Sieg. 
Wir schieden voneinander wie liebe, alte Freunde, mit dem 
Wunsche: „Auf Wiederseh’n!" Dem Betriebsführer dankten 
alle herzlichst für die liebevolle Aufnahme und Betreuung 
während ihres Urlaubes in Dornbirn. 
Immer wieder Unfall -Verhütung! 
Die Unfallverhütung hat im Kriege eine Bedeutung er- 
reicht, die weit über die hinausgeht, die ihr schon in Frie- 
denszeit zukam. Ausfälle von Gefolgschaftsmitgliedern bei der 
Arbeit müssen so weit als nur irgend möglich vermieden 
werden, denn jeder Einzelne wird heute nach Maßgabe 
seiner Fähigkeiten und Kräfte dringend gebraucht und ist an 
seinem Arbeitsplatse nicht ohne Weiteres zu ersetzen. Vor 
Allem ist es nötig, die neu in die Betriebe hereinkommen- 
den Frauen und Männer. die meist sich an die fremde Um- 
gebung erst gewöhnen und die Art der Arbeit erst kennen 
lernen müssen, eindringlich und sorgfältig während des 
Einarbeitens über die Gefahren, die dabei auftreten 
können, zu unterrichten. Nicht weniger wichtig ist die 
dauernde Nachprüfung, ob auch die gegebenen Anweisungen 
befolgt werden. 
Unfälle in Textilbetrieben können entstehen: 
An Krafterzeugungsanlagen, Kraftübertragungsanlagen, 
Arbeitsmaschinen, Transportmitteln, Koch- und Druckapparaten, 
bei feuergefährlichen, heißen- und ätzenden Stoffen, durch 
Herab- und Umfallen von Gegenständen an Aufzügen usw. 
Zur Unfallverhütung im Betriebe gehört auch die Ver- 
hütung von Unfällen auf dem Wege von und zur Arbeitsstätte. 
Hier entstehen hauptsächlich Unfälle dadurch, daß bei 
Benützung von Transportmitteln, wie Eisen- und Straßenbahn, 
sowie Kraftwagen nicht die nötige Vorsicht angewendet wird. 
Die meisten Unfälle auf dem Wege von und zur Arbeit 
entstehen jedoch teils durch unvorsichtiges oder zu schnelles 
Radfahren 
teils durch Vernachlässigung des Fahrrades selbst. 
Ganz besonders sei hier auf die „Wildlinge" hinge- 
wiesen, die täglich nach Arbeitsschluß vom Betrieb Steine- 
bach rücksichtslos talwärts rasen und damit nicht nur sich 
selbst, sondern auch die andern vernünftig fahrenden und zu 
Fuß gehenden Arbeitskameraden auf das Gröbste gefährden. 
Dazu kommt noch, daß die durch Sturz oder Zusammen- 
stoß am Fahrrad verursachte Beschädigung heute nur schwer, 
unter Umständen gar nicht behoben werden kann und da- 
mit eine Benützung des Fahrrades für längere Zeit unmöglich 
bezw. vollkommen ausgeschaltet wird. 
Darum verhütet Unfälle im Betriebe und auf der Straße! 47
	        
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