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Full text: Dreihammer. Werkzeitschrift der Betriebsgemeinschaft F. M. Hämmerle

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steigerung. Es war den Veranstaltern möglich, zu den an­ 
deren Verkaufsartikeln auch eine Anzahl schwer erhältlicher 
Sachen zu verschaffen, welche ganz besonders begehrt waren. 
Werkzeuge aller Art, Tabakpfeifen und vieles andere für die 
Männerwelt. Gefolgschaftsmitglied Oskar Diem mit seinem 
unverwüstlichen Stimmorgan brachte als Versteigerer mit 
sprühendem Wits und Humor wahre -Lachsalven hervor. Er 
steigerte dadurch die Kauflust und Preisangebote ganz ge­ 
waltig. Auch bei der sogenannten amerikanischen Versteige­ 
rung war in der Person des Gefolgschaftsmitgliedes Lerchen­ 
müller der Mann am rechten Plats. Das Ergebnis war über 
alle Erwartung gut. 
Es ist noch zu erwähnen, daß auch für die so wichtige 
Magenfrage gesorgt war. Diejenigen, welche vielleicht vom 
Lotterie- und Versteigerungsglück verlassen wurden, hatten 
Gelegenheit, mit ßier, Wurst und Brot einen Ausgleich zu 
schaffen. 
Die Veranstaltung kann in jeder Hinsicht als gelungen 
bezeichnet werden; sie beweist, wie mit vereinter Kraft 
vieles zustande gebracht wird. 
Dem Winterhilfswerk ist durch die Gebefreudigkeit der 
ßetriebsführung und der ganzen Gefolgschaft wieder ein 
namhafter Betrag zugekommen, wie es auch früher immer 
der Fall war. G. Fußenegger 
Aus der Betriebsgemeinschaft 
eit. 
Am 29. Februar 1944 konnte 
Arbeitskamerad Karl Plangg 
auf eine 
40jährige Zugehörigkeit zur ßetriebsgemeinschaft 
zurückblicken. Festlich wurde dieser Tag begangen und noch festlicher war der 
Gabentisch belegt, zu dem sowohl ßetriebsführer als auch seine Arbeitskameraden 
ihr Bestes beitrugen. 
ßetriebsführer und DAF beglückwünschten den Jubilar und dankten ihm 
für seine Betriebstreue. 
Arbeitskamerad Plangg - allgemein bekannt unter dem Namen „Karle" - 
trat am 29. Februar 1904 als 14jähriger Junge in den Betrieb ein. 
Sein Einsats war recht vielseitig. Seine Leistungen wurden überall gewürdigt und anerkannt. Heute noch hält 
„Karle" seine ihm anvertrauten Maschinen im sauberen Zustand. 
Wir hoffen, Arbeitskamerad Plangg noch als Jubilar mit 50 Dienstjahren beglückwünschen zu können. 
„Karle, net lugg lo!" 
25 Dienstjahre 
vollendete Arbeitskamerad Franz Meßmer 
am 7. Jänner 1944, doch konnte die Ehrung des Jubilars erst an­ 
läßlich seines Urlaubes am 8. März 1944 vorgenommen werden. 
Im Beisein des ßetriebsführers, des Betriebsobmannes und seiner 
Mitarbeiter wurde dem Jubilar der Dank des Betriebes und der 
DAF ausgesprochen. 
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Die herzlichen Glückwünsche, Geschenke und der reiche Gabentisch erfreuten Arbeitskamerad Meßmer sehr, 
zumal er sah, daß auch der eingerückten Arbeitskameraden so aufmerksam gedacht wird. 
Unser Jubilar, der nach Absolvierung der Handelsschule am 7. Jänner 1919 in die Baumwoll- und Garn­ 
abteilung des Betriebes als Korrespondent eintrat, machte sich durch seinen Fleiß, durch sein Können und 
seine Kameradschaftlichkeit allseits beliebt und steht heute im großen Ringen um Deutschlands Zukunft. 
Lieber Jubilar, wir wünschen Dir weiterhin viel Soldatenglück und hoffen, Dich nach dem Siege wieder in 
unserer ßetriebsgemeinschaft zu wissen! 
Arbeitskamerad Georg Fink 
konnte am 17. März 1944 auf eine 
25jährige Betriebszugehörigkeit 
zurückblicken. 
Aus diesem Anlaß wurde der Jubilar vom ßetriebsführer, der 
DAF und seinen Arbeitskameraden besonders geehrt und beglück­ 
wünscht. Reichlich beschenkt konnte Arbeitskamerad Fink den Dank 
des ßetriebsführers und der DAF für seine Betriebstreue entgegennehmen. 
Der Jubilar trat am 27. März 1919 in die technische Abteilung in Steinebach ein und wurde 1920 in die 
Spinnerei Gütle beordert, wo er sich durch Fleiß, Geschicklichkeit und Ausdauer zum Spinnerei - Vorwerkmeister 
emporschaffte, welche Stellung er bis heute noch mit viel'Umsicht und Verständnis zur Zufriedenheit des Be­ 
triebes inne hat. 
Arbeitskamerad Fink! Herzliche Glückwünsche für Deinen ferneren Lebensweg! In 15 Jahren wollen wir 
40jährige ßetriebszugehörigkeit feiern!
	        
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