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Full text: Dreihammer. Werkzeitschrift der Betriebsgemeinschaft F. M. Hämmerle

Von unseren Soldaten! 
Für Verdienste im Einsals um den Endsieg erhielten: 
Uffz. Josef Hagspiel 
Obgefr. Hans Glatsl 
Obgefr. Viktor Hilbe 
Obgefr. Julius Salzmann 
Obgefr. Ernst Mayer 
das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern 
Wir gratulieren! 
Unsere Arbeitskameraden im Wehrdienst beweisen 
ihre Verbundenheit mit dem Betrieb durch die vielen, 
herzlichen Grüße an ßetriebsführung und Arbeits­ 
kameraden: 
Amann Ferdinand, Allgäuer Walter, Amann Georg, 
Bauer Pius, Bildstein Gebhard, Bilgeri Johann, Bilger Paul, 
Bösch Johann, Zündel Ambros, Boschetto Armin, Bröll Sepp, 
Broll Hermann, Burtscher Oskar, Caser Xaver, Deflorian 
Ludwig, Denifl Julius, Dietrich Josef, Eisenhofer Luis, Fäßler 
Isidor, Forster Pankraz, Fußenegger Josef, Felkl Bruno, 
Feurstein Arthur, Fenkart Josef, Gächter Gottlieb, Grabher 
Edwin, Hemrich Ernst, Häfele Rudolf, Heinzle Ernst, Häm- 
merle Ivo, Hagen Edelbert, Hagspiel Josef, Halbeisen Josef, 
Halbeisen Hans, Hefei Johann, Heinie Anton, Heinzle Gg., 
Hilbe Viktor, Holzer Hugo, Hilde Josef, Hoch Arthur, Hoch 
Josef, Homma Roderich Höfle Robert, Hollenstein Erwin, 
Hollenstein Karl, Huber Anton, Huber Wilfried, Jäger Jo­ 
hann, Jennewein Theodor, Jlligen Walter, Jussel Oswald 
Kreil Kuno, Klöcker Ferdi, Langer Josef, Langle Johann, 
Längle Stefan, Mathis Edi, Mathis Ernst, Mahr Quido, Matt 
Berti, Mayer Sepp, Meier Alfons, Meisinger Rudolf, Mennel 
Gebhard, Moser Franz, Müller Robert, Ossanna Alex, Pan- 
grazzi Johann, Paterno August, Pizzini Anton, Plater Eugen, 
Rümmele Josef, Rütler Heribert, Stump Hermann, Salzmann 
Julius, Schwendinger Franz, Schwendinger Hans, Schwendinger 
Rudolf, Sottopietra Erich, Sottopietra Bruno, Schlüge Gott- 
lieb, Spiegel Josef, Sohrn Hermann, Tauber Johann, Ster 
Rudolf, Stecher Franz, Türtscher Gottlieb, Troll Josef, Toth 
Stefan, Linterfurtner Johann, Urthaler Florian, Ulmer Edwin, 
Vollmer Josef, Weber Hermann, Wohlgenannt Edwin, Winder 
Martin, Wehinger Adolf, Wehinger Ernst, Wehinger Ludwig, 
Winder David, Winsauer Albert, Winsauer Othmar, Winsauer 
Alwin, Zehrer Kurt, Zugliani Franz, 
Sonderaktion 
Betriebliches Vorschlagswesen 
Beseitigung der Leistungshemmnisse. 
Arbeitskameraden und Arbeitskameradinnen! 
Der Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront hat in einem 
Sonderaufruf die Betriebe des Gaues Tirol-Vorarlberg auf­ 
gefordert, in einer großen Sonderaktion die ganze Gefolg­ 
schaft neuerdings zur Mitarbeit im betrieblichen Vorschlags­ 
wesen und dabei vor allen Dingen im Kampfe um die 
Leistungssteigerung einzuladen. 
Ich ridate daher als Betriebsführer den Appell an meine 
ganze Gefolgschaft, diesem Aufruf weitgehendst Folge zu 
leisten und durch eine aktive Mitarbeit an der Bekämpfung 
aller Leistungshemmnisse des Betriebes mitzuarbeiten. 
Der Gauobmann sagt in seinem Aufruf unter anderem: 
„Wer betriebliche Leistungshemmnisse beseitigen will, 
muß sie zuvor kennen. Der beste Kenner des betrieblichen 
Alltags und vor allen Dingen jeder betrieblichen Einzelheit 
ist das Gefolgschaftsmitglied an seinem Arbeitsplat. Deshalb 
ist jede Kraft im Betrieb, die willig und fähig zur Mitarbeit 
ist, heranzuziehen, um sie der betrieblichen Ordnung nutzbar 
zu machen. Diese Mithilfe der Gefolgschaft muß gesteuert 
und ihre Ergebnisse müssen ausgewertet werden. Es geht 
hier darum, die Leistungshemmnisse zu finden, nicht etwas 
zu erfinden. 
Der beste Kenner der betrieblichen Arbeiten ist das 
Gefolgschafts mitglied selbst. Darum geht auch der Appell 
heute an Sie, meine Gefolgschaftsmitglieder, mit der Auf­ 
forderung, Ihrerseits an der nun beginnenden Aktion teil­ 
zunehmen und alle Leistungshemmnisse, die Ihnen bei Ihrer 
Arbeit und bei Ihrer Tätigkeit im Betriebe begegnen, zu 
melden 
Viele von Ihnen hätten vielleicht schon gerne einen 
Verbesserungsvorschlag gemacht, weil bestimmt manches im 
Betrieb ist, was verbessert werden könnte. Viele Gefolg­ 
schaftsmitglieder sehen zwar die Mängel, sind jedoch nicht 
in der Lage, eine brauchbare Verbesserung zur Beseitigung 
dieser Fehler vorzuschlagen. Hier schafft die Meldung von 
Leistungshemmnissen die Möglichkeit, betriebliche Fehler auf­ 
zuzeigen, auch dann, wenn eine Verbesserung oder Be­ 
seitigung derselben im Augenblick noch nicht vorgeschlagen 
werden kann. 
Die ganze Aktion ist in 11 Sachgebiete aufgeteilt. 
Zu jedem Sachgebiet werden im Betrieb „Parolenblätter" 
verteilt und an eine Anzahl Gefolgschaftsmitglieder ausge­ 
geben. Ferner werden die Parolenblälter am schwarzen 
Brett jedes Betriebes angeschlagen und gleichzeitig in ent­ 
sprechender Anzahl in die Formularbehätter der betrieblichen 
Vorschlagskästen gegeben. Es hat somit jedes Gefolgschafts- 
mitglied, welches an der Mitarbeit Interesse hat, Gelegen­ 
heit, sich ein Parolenblatt zu verschaffen. 
Das Parolenblatt behandelt die verschiedenen Leistungs­ 
hemmnisse und wirft dabei gleichzeitig die Frage auf, wel­ 
ches der angeführten Leistungshemmnisse eventuell auf dem 
Arbeitsgebiet des einzelnen Gefolgschaftsmitgliedes zutreffend 
ist. 
Jeder Besitzer eines Parolenbiattes hat dasselbe zu stu­ 
dieren und nach spätestens einer Woche ausgefüllt in den 
Vorschlagskasten für betriebliche Vorschläge einzuwerfen. 
Lim den einzelnen Gefolgschaftsmitgliedern die Sache 
zu erleichtern, wird für jeden Betrieb ein Sachbearbeiter für 
das betriebliche Vorschlagswesen bestellt, der Ihnen noch 
namentlich bekanntgegeben wird und in Zukunft über Fragen 
des betrieblichen Vorschlagswesens Auskunft und Ratschläge 
erteilt. 
Ich bin überzeugt, daß auch die Gefolgschaft meines 
Betriebes diese Aktion tatkräftig unterstübt und dabei, wie 
es im ersten Parolenblatt heißt, dem „Leistungsdieb" wirk­ 
sam an den Leib rückt". 
Der Betriebsführer. 
Betriebliches Vorschlagswesen 
Der Prüfungsausschuß für das betriebliche Vorschlags­ 
wesen hat am 3. Mai 194+ die in den lebten Wochen ein­ 
gegangenen Verbesserungsvorschläge überprüft. Insgesamt 
wurden 25 Verbesserungsvorschläge eingereicht, von denen 
nachstehende 11 Vorschläge prämiiert werden konnten 
Arbeitskamerad Klocker Ferdinand, Webmeister, Sägen- 
Neu, brachte einen Verbesserungsvorschlag für eine Spezial­ 
einrichtung am Webstuhl zur leichteren Erzeugung schwerer 
Gewebe. 
Arbeitskamerad Dingler Georg, Hilfsarbeiter, Spinnerei 
Gisingen, brachte einen Verbesserungsvorschlag über eine 
Erleichterung beim Auspacken der Zellwollballen. 
Arbeitskamerad Gabrielli Robert, Senger, Veredlungs­ 
abteilung, brachte einen Verbesserungsvorschlag über Ver- 
besserung im Warentransport und Warenfluß in der Ver­ 
edlungsabteilung. 
Arbeitskamerad Huber Edwin, Beamter der Lohn- und 
Personalabteilung, brachte einen Verbesserungsvorschlag über 
vereinfachte Verrechnung der Abzüge. 
Arbeitskameradin Luger Anna, Hillarbeiterin, Schuß­ 
spulerei Steinebach, brachte einen Verbesserungsvorschlag 
über Aufzugsverbesserung in der Zwirnerei, 
sowie einen zweiten Verbesserungsvorschlag über zweck­ 
mäßigere Anordnung der Lichtschalter in den Aborten Spulerei- 
Zee irnerei. 
Damit hat Luger Anna bereits 4 Verbesserungsvorschläge 
eingereicht, wovon 3 vom Prüfungsausschuß bewertet und 
für die Durchführung in Auftrag gegeben werden konnten. 
Wehinger Johann, Webmeister, Musterweberei Steine- 
bach, brachte einen Vorschlag über Verbesserung am Spann- 
stabstangenhalter, sowie einen zweiten Verbesserungsvor­ 
schlag für das leichtere Einhängen von Federn im Federzug­ 
register. 
Arbeitskamerad Linder Konrad, Hilfsarbeiter, Rohweberei 
Steinebach, brachte einen Verbesserungsvorschlag über Tuch­ 
baumtransport zwischen Websaal und Stückputsmaschine. 
Arbeitskamerad Fischer Ferdinand brachte gemeinsam mit 
Arbeitskamerad Klocker Johann einen Verbesserungsvorschlag 
über Verdunkelungsanlage im Betrieb Sägen-Neu. 
Arbeitskameradin Nagel Mathilde, Soz.-Abteilung, brachte 
einen Verbesserungsvorschlag über Verschönerung des Ge- 
folgschaftsraumes. 10
	        
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