OreilammaS
Werkszeitschrift der Betriebsgemeinschaft §. III. Hämmerle, Dornbirn - Feldkirch
1. Jahrgang
Oktober 1939
Heft 10
hinter der Front fleht eine fieimat,
bereit, alles zu geben, mos sie nur zu geben vermag,
um draußen dem Kämpfer
die furchtbare Arbeit vor dem Feinde,
nur dem Tode, zu erleichtern.
fermann Göring
6.
5.
b.
Ein UolA hilft sich selbst
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©
Männer und Frauen der Arbeit stehen für ihr Volk in vorderster Front
mit ihrem Opfer vom Lohn und Gehalt.
Es beträgt wieder 10%/ der Lohnsteuer, wird vom Verdienst wie bisher durch die Betriebsführung gegen
Aushändigung der Tonatstürplakette einbehalten und an die zuständige WW-Dienststelle abgeführt.
Wer weniger als ROT 2.50 Lohnsteuer zahlt oder überhaupt lohnsteuerfrei ist, opfert jeden Monat 25 Rpf
und erhält dafür gleichfalls die Tonatstürplakette. Die Höhe der monatlichen Opferbeträge ist für die
einzelnen Verdienstklassen bzw. Steuergruppen aus der in jedem Betrieb vorliegenden Berechnungstabelle
ersichtlich. Wer mit der Einbehaltung nicht einverstanden ist, wende sich sofort an seine Betriebsführung.
Bei der Berechnung der Opferbeträge bleiben die Kriegszuschläge zur Lohnsteuer auszer Ansatz.
Die Tonatstürplakette ist das sichtbare Zeichen der Pflichterfüllung.
Berlin, den 1. Oktober 1939
Der Gaubeauftragte für das W4W Reichsbeauftragter für das WHW
Elsensohn Hilgenfeld 87