Arulley
Bergel
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behrlich macht." (B,58
sche Zeitungsliteratur gehen
M referierend).
(Beispiel: Wiener "Presse", die
durch die Entkatholisierung
Österreichs die deutschen
Sympathien für ihre Kaiserstadt
gewinnen zu wollen scheint (B,28)
In liberalen Zeitungen arbeiten
gewöhnlich Korrespondenten, die
die Tatsachen stets durch die
"liberalistisch gefärbte Brille
sehen (B,57).
Ultramontane Blätter, wie
Die Tiroler Stimmen prätendieren
etwa die Tiroler Stimmen
nicht Unabhängigkeit, sonderen
gehen genauso vor (Anm.
repräsentieren die Meinung einer
KM,34). weltanschaulich geschlossenen
Gruppe (Anm. B,34).
Keiner ist zur Lektüre Je schlechter eine Zeitung, desto
mehr wird sie erfahrungsgemäß
einer bestimmten Zeitung
gezwungen, jeder soll
gelesen. Das mindert den Wert
die Zeitung lesen, die
der Pressefreiheit herab.
ihm behagt. Mit den
schlechten Zeitungen
kann man nicht das Ideal
der Pressefreiheit verwerfen
(B,59)
Diese Konfrontation spiegelt die damals empfundenen Gegensätze
im optimalen Fall einer versuchten Annäherung und
wechselseitigen Verstehenwollens zwischen Intellektuellen.
Desto deutlicher werden dadurch die hauptsächlich gebrauchten
Sprachmuster als Sackgassen der Gedanken sichtbar, in
die sich die Argumentation immer wieder verlief. Die zentralen
Begriffe sind nicht geklärt, gegeneinander nicht abgegrenzt
und in ihrer Bedeutung von mal zu mal verschoben. Nie
kommt es zur klaren Bedeutungstrennung zwischen „Liberalismus
"Protestantismus"
"Freimaurerei", nie zwischen "Ultramontanismus"
und "positivem Christentum". Dieses wird noch
in der konkretesten Glaubensforderung nach einem abstrakten
Begriffsschematismus definiert und in einem mechanischen
Syllogismusvorgang auf die jeweilige politische Zeitsituation
zugeschnitten. Beiderseits werden ad hoch-Unterscheidungen
zwischen "richtigem" und "falschem" ("ungläubigem" Liberalismus),
"ursprünglichem", "freisinnigem" und "zelotischem'
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