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teils Rüscher selbst, teils dem Badearzt von Reuthe,
wurde unter der Devise "Felder
Gallus Freber zuschrieb
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lebt" jede Art von Gefährdung abgestritten.
Die exemplarische Prozeßsache gegen Rüscher sollte nach
FMFS und KMS Wunsch unter weitreichendem publizistischen
Begleitgetöse vor sich gehen. Noch in Bludenz hatte FMF
die Vorgänge aus seiner Sicht in den "Zwei Geburtstagen
eines Bäuerleins" zu einem Essay zusammengestellt und an
Hildebrand gesandt, der sie durch Gustav Freytag Ende Juni
in den "Grenzboten" erscheinen ließ. Am 2.7. plante FMF
sozusagen als Fortsetzung - unter dem Titel „Gleich der
Katze auf dem Rücken" einen Artikel „über die Angriffs- und
Verteidigungsart der Brixner und ihrer amtlichen und nicht
„159
KM hatte um den 1. Juni ein Pamphlet
amtlichen Helfer
fertiggestellt, das unter dem Titel „Mosaik" Klerus und
Gerichtsbehörden radikal aus der Reserve locken sollte und,
wenn es erschienen wäre, zweifellos für stärkstes Echo ge¬60Nicht
nur FMF, sondern auch KM als Beamter
sorgt hätte.
wären dadurch tatsächlich Gegenstand eines „Falles" von
reichsweiter Bedeutung geworden. Zur selben Zeit bemühte
sich Lorenz Mayer in Wien um eine Interpellation im Reichs¬16
und versuchte, die Wiener Presse - namentlich über
at
den Chefredakteur der NFP, den Dornbirner Zacharias Konrad
102 - zu mobilisieren. Der erwähnte Artikel von Kunz
Lecher
in dieser Zeitung ist ebenso im Zusammenhang mit der gesamten
publizistischen Strategie zu sehen wie ein mit "K.Z."
gezeichneter Bericht über FMFs Flucht aus Schoppernau in der
Augsburger Allgemeinen Zeitung vom 8.7.00
Der Bezirksamtsleiter in Bezau, Anton Müller“0 zeigte
sich wenig geneigt, die Untersuchung eilig zu betreiben. FMF
und KM begannen anfangs Juni, um die Aktualität ihrer Zeugenaussagen
zu bangen ; außerdem stellten sie fest, daß
Müller mit Rüscher, den Bezauer Kapuzinern und mit Gallus
Moosbrugger in Schnepfau konspirierte. FMF suchte in dieser
66"Beide
Hinsicht nach belastendem Material gegen Müller“
behandelten einander als
Gegner"10Erst am 25.6. wurden
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teils Rüscher selbst, teils dem Badearzt von Re ,
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lebt" jede Art von Ge rdung abgestrit en.
Die exe zeßsache gegen Rüscher sollte ch
F Fs und KMs Wunsch unter weitreichendem publizistischen
Begleitgetöse vor sich gehen. Noch in Bludenz hatte FM
die Vor ge us ic t in den "Zw rtstagen
eines Bäuerleins" zu einem Essa zusa gestel t und an
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