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wog. Es ließ sich "zum Glück" kein Gegner sehen. Ein Punkt
der Vereinsordnung sah vor, daß das Fest durch den Pfarrer
und zwei fremde Geistliche mit einem Gottesdienst eröffnet
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und daß die Geistlichen zum Vereinsmahl eingeladen wurden
An diesem Tag unterblieb die Einladung an Rüscher. Da dieser
Punkt von FMF aus der ehemaligen Zunftordnung unverändert
in die neuen Statuten übernommen worden war, bedeutete
das den Bruch mit einer uralten Tradition, den selbst FMF
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"unerhört"
fand. In Au, wohin sich Rüscher hierauf begab,
wurde am selben Tag die alte Zunft nach Schoppernauer Muster
in einen Handwerkerverein umgewandelt, dessen Statut gleich¬229
falls FMF entworfen hatte. Dies mochte Rüscher als umfassende
Frontbildung empfinden.
Am 14. Jänner hatte die Unruhe über die Schlägerei bereits
das ganze Dorf Schoppernau erfaßt, am 15. langte die Entscheidung
der Statthalterei ein, die Wahl sei am 26. Jänner
zu wiederholen. Die Agitation setzte von beiden Seiten sofort
ein. FMF hielt zu dieser Zeit die Parteien an Kopfzahl "so
ziemlich gleich"
; Rüscher sprach davon, es gebe in Schop¬„231
pernau "500 Seelen und darunter 300 Freimaurer Das Befinden
des Uhrenmachers, der „wie ein Wütender" herumrannte,
verschlechterte sich, am 16.1. ließ er den Auer Doktor Fer¬232
dinand Dünser kommen
Dieser fand die Verletzungen (u.a.
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losgeschlagener Beinwirbel)
teilweise ernst, "die Sache
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könne sogar noch lebensgefährlich werden er erstattete
sofort Anzeige beim Bezirksgericht und bat zweimal um Untersuchung
des Uhrenmachers durch eine vom Gericht bestellte
Kommission. Rüscher und seine Anhänger legten dies als wahltaktisches
Manöver und Verstellung aus, um den Rößlewirt wegen
Verwicklung in ein Untersuchungsverfahren als Kandidaten
auszuschalten. Deswegen verklagte der Doktor Rüscher am
35
17.1
- Da der amtierende Vorsteher Albrecht sich nicht
sehr geneigt zeigte, eine Wiederwahl anzunehmen, wurde FMF
sein aussichtsreichster Nachfolgekandidat, er erkundigte
sich daher bei KM nach den Rechtsmitteln, um eine Annahme zu
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umgehen
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