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Full text : Die Entstehung von Franz Michael Felders Roman "Reich und arm". Ein "Erwartungshorizont

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geführt werden. Felder, der der Wahlkommission am nächsten

stand, beantragte sofort die Sistierung der Wahl, was auch

angenommen wurde. Nach dem Gesetz, das auch für diesen Fall

Vorsorge getroffen, hätte nun die Urne mit den abgegebenen

Stimmen versiegelt werden sollen. Das ließ aber das Mißtrauen

 der Gegner nicht zu, sie forderten, daß die Stimmzettel
 verbrannt werden sollen. Das geschah denn auch. "de

In KMs polemischer Darstellung, die auf FMFs mündlichen

Berichten fußt, verlangten „die Rüscherianer 1...] Zulaß gesetzwidriger

 Vollmachten, tumultuierten über deren Zurückweisung

 durch die Wahlkommission und warfen Feuer in die

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Wahluri

In FMFs wenige Tage später verfaßtem, allerdings auf

Publikumswirkung absehendem Bericht stellte sich eine "wildaufgeregte

 Rotte" sofort vor der liberalen Wahlkommission

auf, als diese zu amtieren begann. Eine angeblich von Bezirksvorsteher

 Müller diktierte Vollmacht - Ergebnis der

auswärtigen Wahlagitation der Ultramontanen - wurde von der

Kommission als ungesetzlich verworfen. "Die so hochmütige

Wahlkommission, welche mit dieser Vollmacht gleich einem

Dutzend anderer das Todesurteil sprach, wurde von tabakkauenden

 Burschen mit Steinen und Prügeln bedroht, an der

Fortsetzung des Wahlaktes gehindert und durch die Haltung

der Vollmachtbesitzer gezwungen, das Verbrennen der bereits

abgegebenen Stimmzettel geschehen zu lassen, damit keine

Fälschung derselben von seiten der Wahlkommission zu besor¬„260


gen sei.

Der Bezirksamtsleiter Müller stützte seinen Bericht an

auf FMFS gedas
 Statthalterei-Präsidium vom 18.2.1868“

richtlich protokollierte Aussagen und auf Gespräche mit dem

Schoppernauer Gemeindevorstand "an Ort und Stelle": „Nachdem

nämlich die Wahl schon sistirt war, handelte es sich darum,

wohin die schon abgegebenen Wahlzettel/: deren nur wenige waren:/

 gebracht werden sollen. Die Commission wollte die Wahlurne

 versiegeln, wogegen eine Stimme erwiederte 'man scheißt

auf eure Siegel, man könnte deßenungeachtet die Stimmzettel

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geführt werd Felder, der der Wahlkom ission am nächsten
stand, beantragte sofort die Sistierung der Wa , s uch
ang ommen wurde. Nach dem Gesetz, das auch für diesen Fall
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In F Fs wenige Tage später verfaßtem, allerdings auf
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auf FMFs gerichtlich
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Schop r eindevorstand "an Ort und Stell "Nac em
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