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Full text : Die Entstehung von Franz Michael Felders Roman "Reich und arm". Ein "Erwartungshorizont

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fälschen'./:Es war dies ein Mitglied der Wahlkommißion:/.

Dann machte eine Stimme den Vorschlag, die Stimmzettel zu

verbrennen, was sogleich Anklang fand, es zündete ein bisher

 nicht bekanntes Individuum einen Zettel an, warf ihn in

die Wahlurne, so daß alle verbrannten, u. alles gieng ruhig

auseinander.

Hierauf richtete der Gemeindevorstand an das Bezirksamt

ein Gesuch um Intervention, vermutlich ohne die Verbrennung

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eigens zu erwähnen

FMF begab sich am 2. Februar zu KM nach Bludenz und reichte

 auf KMs Anraten am 3.2. bei der Staatsanwaltschaft in

Feldkirch zwei "sehr stark gegen Müller gespitzte“ Klagen

wegen Übertretung nach § 312 und § 314 StG ein: eine gegen

den Hausknecht des Rößlewirts, Wüstner, wegen der nach wie

vor nicht erfolgten Untersuchung der Schlägerei im Rößle,

eine andere wegen Verbrennung der Stimmzettel ("Wahlstörung

Sein Vorstoß, Müller überhaupt die Kompetenz als Bearbeiter

dieser Sache entziehen zu lassen mißlang allerdings, jedoch

wurde protokolliert, daß er sich infolge Müllers parteiischem

Verhalten nicht imstande sehe, in Bezau den Schutz der Ge¬264


setze anzurufen - Über Bregenz, wo er auch noch versuchte,

sich mit Seyffertitz in Verbindung zu setzen, und Bezau kehrte

 FMF am 4.2. nach Schoppernau zurück. Am selben Tag wurde

der Uhrenmacher durch die von Dünser zweimal beantragte gerichtliche

 Kommission untersucht. Dr. Gallus Greber von

Reuthe - gewiß kein Sympathisant FMFs - fand die Verletzung

"entschieden schwer" und das verspätete Eingreifen des Be¬205

 Dies konnte als Bestätigung der Anzirksamtes
 falsch.

gaben FMFs vor dem Feldkircher Gericht gelten und brachte

Müller in eine schwierige Lage. Darauf spielt auch Natter

rückblickend an: „Es wurden zwei Fehler gemacht, die sich

gegenseitig aufhoben, oder wenigstens dazu geeignet waren.

Der eine Fehler war der, daß Klausmelker1 = Uhrenmacherl

erst spät den Arzt rufen ließ, das machte Müller geltend,

während Felder darauf aufmerksam machte, daß ja Müller auch

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fälschen'./:Es war dies ein Mitglie der Wahlkom ion:/.
Da achte eine ti me den Vorschlag, die ti mzet el zu
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 Fs vor dem Feldkircher Gericht gelten und brachte

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De eine Fehler war der, daß Klausmelker [= ren acher]
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