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allgemein weniger antithetisch eingesetzt, Substantive
für politische Richtungen und Konflikte sind differenzierter,
mit mehr Bedeutungsnuancen eingesetzt.
Mit ihrer Dokumentation hoffen die Herausgeber „der
Literaturgeschichte notwendige Grundlagen zu erschließen
Die Dichtung des deutschen Realismus und der Realismusbegriff
seien zwar seit jeher ausgiebig, jedoch mit zu wenig
Quellenkenntnis, also auch mit zu wenig historischer Distanz
debattiert worden.“ Die in der Sammlung publizierten Texte
sind zu einem großen Teil bibliografisch nicht erfaßt und
der Forschung unbekannt“0. - Die auf Induktion verweisende
stilistische Note entspricht also der Gesamtabsicht der Ver
öffentlichung - „Quellenpublikation" zu sein. Das Unternehmen
ist prä-literarhistorisch, eine Materialsondierung, der
im ersten Band der eingestandenermaßen bruchstückhafte Versuch
einer Synthesebildung angeschlossen ist.
Die heterogenen Aspekte der offenbar bewußt lockeren Großund
Kleingliederung dieses Werkes lassen auf eine grundsätz¬19
liche Scheu vor systematischen Festlegungen schließen
Der untersuchte und dokumentierte Zeitraum wird im wesentlichen
synchron aufgefaßt - angesichts der zeitlichen Streuung
der Quellen von ca. 1843 bis ca. 1885 freilich eine großzügige
Anlage. Ansätze einer Diachronie sind zufällig und
folgen historisch-terminologisch so wenig genauen, im Grunde
metaphorisch gefaßten Kriterien wie „Vorbereitung", „Abrechnung
mit der Literatur der Restaurationszeit", "realistische
Erneuerung" usw.
Der größte Unterschied zu DDR-LG besteht im Verhältnis von
Detail zu kontinuierlicher Überschau. DDR-LG: Abwertung des
Details zugunsten historischer Kontinuität; RG: aufbauend auf
Detail, zu wenig historische Integration. Der Leser verirrt
sich in Einzelheiten, deren Stellenwert er von mal zu mal
nicht einschätzen kann. Immerhin zeichnet sich in RG ein
beträchtlich erweitertes Feld literarhistorischer Auseinandersetzung
ab.
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a lge eniger antithetisch eingesetzt, tive
für politische Richtunge u flikte
zierter, mit mehr Bedeut uancen eingesetzt.
Mit ihrer Dokum tion offen die rausgeber "der
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Die Dicht des deutschen Realismus und der Realismusbegri
f seien zwar seit jeher ausgiebig, jedo it enig
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Die in der Samml g publizi rt xte
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- "Quellenpublikatio zu sein. Das Unternehmn
i prä-literarhistorisch, eine Materialso rung, r
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folgen historisch-terminologisch so wenig genauen, im Gr e
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Der größte Unterschied zu DD -LG besteht im Verhältnis n
Detail zu kontinuierlicher Überschau. DDR-L : ertung des
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