accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Die Entstehung von Franz Michael Felders Roman "Reich und arm". Ein "Erwartungshorizont

- 320 -

geburt, das ist ein Grundgedanke meines ganzen Denkens und

Strebens, und mit einem Bauer, wie Sie sind, befreundet

 zu werden, macht mir die Berührung mit Ihnen dreifach

 lieb, zumal wo es sich wie hier darum handelt, das

lange entfremdete Süddeutschland, das wir alle so lieb haben

 für das Deutschland der Zukunft voll und ganz wieder¬„290


zugewinnen Hier spricht Hildebrand die Sprache der

Gartenlaube"

Am 25.11.1866 schlug KM vor, FMF möge eine Schilderung

der Hochzeit seines Bruders Jakob in Warth am Tannberg an

die AAZ schicken, in deren Beilage Ludwig Steub eben "in¬291


teressante Schilderungen aus Tirol" veröffentlichte. Die
"Reise auf den Tannberg" ist jene Schrift von FMF, in der

fiktive Erzählung und volkskundliche Schilderung am vollkommensten

 ineinander aufgehen. Sie ging nicht an die AAZ,

sondern über Hildebrand an Keil, der sie jedoch wegen ihrer

 Länge nicht in der „Gartenlaube", sondern in der "Europa"

 druckte. In seinem Brief vom 26.3.1867 ersuchte Keil

FMF jedoch um Beiträge, die er mit 100 fl pro Bogen honorieren

 würde: „Ich verstehe unter diesen Beiträgen Erzählungen

 [...], Schilderungen von Land u. Leuten des Vorarlberges,

 Bilder aus d. Gebirgsleben

etc."43Später

führte er aus: „Ein Winter im Gebirge - ein Erlebniß auf

d. Schneehöhen - Schilderung von Land u. Leuten, vielleicht

auch die frische u. lebensvolle Beschreibung eines industriellen

 Etablissements des Bregenzer Waldes, das poetische

 Charakterbild eines Vorarlberger Bauern-Originals -

das Alles sind Stoffe, die sich unter Ihrer Hand zu ansprechenden
 abgerundeten Bildern formen werden.

"Ähnliche

 Einladungen ergingen an FMF vom Herausgeber des in
Stuttgart erscheinenden

„Sonntagsblattesvon Hermann
Sander für das Feuilleton der „Feldkircher Zeitungs

und vom Redakteur der "österreichischen Gartenlaube",

296
Heinrich Hügel

- 320 -

geburt, das ist ein Grundgedanke meines ganzen De ns nd
Str ns, und mit einem B a u   r wie Sie sind, befreundet
 zu werde ma   Ber ng it en ­
fac lieb, zumal w   i d m handelt, das
lange entfr te ddeutschland, das wir al e   habe
 für das Deutschlan der Zuk t ll und gan wied ­
zug i

nen11290.

Hier spricht Hildebra S he der
11
Gartenlaube".

A . . 866   K vor, F F möge eine Schilderung
der Hochzeit seines Bruders Jakob in Warth am erg an
die A Z schicken, dere Beilage Lud   n ­
tere ilderungen aus Tirol"

veröffentlichte291

. ie
" eise auf den annberg" ist· jene c rift von F F, in der
fiktive Erzählung und volkskundliche Schilder a lko
 ensten ineinander aufgehen. Sie ging an die A ,
son   rand an eil, d sie jedoch weg ­
rer Länge nicht in der "Gartenlaube", sondern in der "Europ
 druc t In seinem Brief vorn . .1867 ersuchte eil
F F jedoch um Beiträge, die mit 100 fl pro Bogen honorieren
 würde: "Ich verstehe unter diesen Beiträgen Erzählun
 [ ..], Schilderungen von Land u. Leuten des Vorarlber
 es, Bilder aus d. Gebirgsleben etc. 11292. Spät
fü rt er aus: "Ein Winte i birge - i l bniß auf
d. Schn öhen - childerung von Land u. Leuten, vielleicht
auc i frische u. lebensvolle Beschrei   i ­
striellen Etablissements des Bregenzer W s,   ische
 Char   er ern-Originals -
das Alles sind Stoffe, die sich unter Ihrer Hand zu a -

. f d 11 29 3 •• h
sprechenden abgerundeten Bildern ormen wer en. A -
liche Einladungen ergingen an FM rn Herausgeber des in

294
Stuttgart erscheinenden

"Sonntagsblattes11

, von Herma
Sander für das Feuilleton der

11
Feldkircher

Zeitung11295
und v edakteur der "Ö i is e t laube",
Heinric H el296_
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.