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geburt, das ist ein Grundgedanke meines ganzen Denkens und
Strebens, und mit einem Bauer, wie Sie sind, befreundet
zu werden, macht mir die Berührung mit Ihnen dreifach
lieb, zumal wo es sich wie hier darum handelt, das
lange entfremdete Süddeutschland, das wir alle so lieb haben
für das Deutschland der Zukunft voll und ganz wieder¬„290
zugewinnen Hier spricht Hildebrand die Sprache der
Gartenlaube"
Am 25.11.1866 schlug KM vor, FMF möge eine Schilderung
der Hochzeit seines Bruders Jakob in Warth am Tannberg an
die AAZ schicken, in deren Beilage Ludwig Steub eben "in¬291
teressante Schilderungen aus Tirol" veröffentlichte. Die
"Reise auf den Tannberg" ist jene Schrift von FMF, in der
fiktive Erzählung und volkskundliche Schilderung am vollkommensten
ineinander aufgehen. Sie ging nicht an die AAZ,
sondern über Hildebrand an Keil, der sie jedoch wegen ihrer
Länge nicht in der „Gartenlaube", sondern in der "Europa"
druckte. In seinem Brief vom 26.3.1867 ersuchte Keil
FMF jedoch um Beiträge, die er mit 100 fl pro Bogen honorieren
würde: „Ich verstehe unter diesen Beiträgen Erzählungen
[...], Schilderungen von Land u. Leuten des Vorarlberges,
Bilder aus d. Gebirgsleben
etc."43Später
führte er aus: „Ein Winter im Gebirge - ein Erlebniß auf
d. Schneehöhen - Schilderung von Land u. Leuten, vielleicht
auch die frische u. lebensvolle Beschreibung eines industriellen
Etablissements des Bregenzer Waldes, das poetische
Charakterbild eines Vorarlberger Bauern-Originals -
das Alles sind Stoffe, die sich unter Ihrer Hand zu ansprechenden
abgerundeten Bildern formen werden.
"Ähnliche
Einladungen ergingen an FMF vom Herausgeber des in
Stuttgart erscheinenden
„Sonntagsblattesvon Hermann
Sander für das Feuilleton der „Feldkircher Zeitungs
und vom Redakteur der "österreichischen Gartenlaube",
296
Heinrich Hügel
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geburt, das ist ein Grundgedanke meines ganzen De ns nd
Str ns, und mit einem B a u r wie Sie sind, befreundet
zu werde ma Ber ng it en
fac lieb, zumal w i d m handelt, das
lange entfr te ddeutschland, das wir al e habe
für das Deutschlan der Zuk t ll und gan wied
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Hier spricht Hildebra S he der
11
Gartenlaube".
A . . 866 K vor, F F möge eine Schilderung
der Hochzeit seines Bruders Jakob in Warth am erg an
die A Z schicken, dere Beilage Lud n
tere ilderungen aus Tirol"
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" eise auf den annberg" ist· jene c rift von F F, in der
fiktive Erzählung und volkskundliche Schilder a lko
ensten ineinander aufgehen. Sie ging an die A ,
son rand an eil, d sie jedoch weg
rer Länge nicht in der "Gartenlaube", sondern in der "Europ
druc t In seinem Brief vorn . .1867 ersuchte eil
F F jedoch um Beiträge, die mit 100 fl pro Bogen honorieren
würde: "Ich verstehe unter diesen Beiträgen Erzählun
[ ..], Schilderungen von Land u. Leuten des Vorarlber
es, Bilder aus d. Gebirgsleben etc. 11292. Spät
fü rt er aus: "Ein Winte i birge - i l bniß auf
d. Schn öhen - childerung von Land u. Leuten, vielleicht
auc i frische u. lebensvolle Beschrei i
striellen Etablissements des Bregenzer W s, ische
Char er ern-Originals -
das Alles sind Stoffe, die sich unter Ihrer Hand zu a -
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liche Einladungen ergingen an FM rn Herausgeber des in
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Stuttgart erscheinenden
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